Handball

Ausgangslagen sind sehr unterschiedlich

Max Weiß musste beim Zahnarzt unter das Messer. Sein Einsatz ist beim Drittligisten aus Hilgen am Samstag fraglich. Foto: Doro Siewert
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Max Weiß musste beim Zahnarzt unter das Messer. Sein Einsatz ist beim Drittligisten aus Hilgen am Samstag fraglich.
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Panther II starten in Verbandsliga – Generalprobe für HGR, Panther I mitten in der Vorbereitung.

Von Peter Kuhlendahl

Bei den drei höchstklassigen Handballteams aus dem Verbreitungsgebiet könnte die aktuelle Ausgangslage nicht unterschiedlicher sein. Die 2. Mannschaft der Bergischen Panther steigt am dritten Spieltag auch endlich ins Meisterschaftsrennen in der Verbandsliga ein. Die HG Remscheid steht vor der Generalprobe, bevor es in einer Woche in der Regionalliga ernst wird. Derweil ist für das Drittligateam der Panther genau Halbzeit in der Vorbereitung. Verbandsliga: HSG Bergische Panther II – HSV Dümpten (So, 17 Uhr, Max-Siebold-Halle). Spielfrei zum Saisonauftakt. Dann eine Verlegung am zweiten Spieltag. „Aber jetzt geht es endlich los“, sagt Christian Schmitz, der in dieser Saison gemeinsam mit David Kreckler das Team coacht. Dabei weiß das Duo, was alle von ihm und der Mannschaft erwarten. „Wir wollen besser abschneiden als beim Saisonabbruch“, betont Schmitz. Und da die Zweitvertretung da auf dem zweiten Platz stand, lautet das Ziel nun Aufstieg.

Dafür haben sich die Panther auch noch einmal enorm verstärkt. Vom Regionalligisten HGR sind Philip Baier und Robert Franz gekommen. Aus Wuppertal Ex-Drittligaspieler Kreckler. Auf Neuzugang Karol Zechmeister muss das Team aus Verletzungsgründen aber noch eine Weile verzichten. Wie am Sonntag auch auf Yannick Funccius, der sich im Training einen Finger gebrochen hat, und auf Urlauber Tobias Hanke. Für den Keeper rückt Tim Merten aus der 3. Mannschaft hoch.

Gegen Dümpten soll auf alle Fälle ein Sieg her. Der Gegner steht nach zwei Siegen zwar an der Tabellenspitze, gehört aber längst nicht zur Crème de la Crème der Liga. Das sind in den Augen von Schmitz die SG Überruhr und der TuS Lintorf. „Um unser Ziel zu erreichen, ist es entscheidend, dass wir in den Spielen gegen die vermeintlich schwächeren Teams keine Punkte liegenlassen“, sagt der Coach.

Testspiel: Bergische Panther – TV Korschenbroich (Sa., 12.30 Uhr, Max-Siebold-Halle). Top-Handball zu ungewohnten Uhrzeit am Samstagmittag in Hilgen. „Nachmittags soll noch ein Teamevent stattfinden“, sagt Panther-Coach Marcel Mutz, der aber auch noch nicht weiß, was auf alle zukommt. Bevor der Spaß in den Vordergrund rückt, wird es auf der Platte richtig ernst. Der ambitionierte Regionalligist vom Niederrhein ist ein echter Prüfstein. Wobei Mutz weiter betont: „Ergebnisse spielen in Tests eine eher untergeordnete Rolle.“

Wichtiger ist für den Coach, dass sich seine Schützlinge genau zur Halbzeit der Vorbereitung weiter entwickeln. „Ich habe ein intensives Videostudium der letzten Spiele hinter mir. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden“, erklärt Mutz. Allerdings hat er auf den verschiedenen Positionen auch individuelle Unterschiede ausgemacht. „Dies liegt in erster Linie daran, dass jeder anders auf die lange Pause durch die Corona-Pandemie reagiert hat“, meint der Coach, der aktuell noch nicht weiß, ob er am Samstag auf Max Weiß (Zahn-Operation) und Keeper Max Conzen (Handverletzung) zurückgreifen kann. Dies können die Fans vor Ort erleben. 100 Zuschauer dürfen die Partie von der Tribüne aus verfolgen. Testspiel: SG Ratingen – HG Remscheid (Sa., 18 Uhr). Die Generalprobe eine Woche vor dem Saisonstart bei einem Ligakonkurrenten? Für HGR-Trainer Alexander Zapf ist dies kein Problem. „Die Ratinger werden in dieser Saison eh eine Klasse für sich sein und durch die Meisterschaft marschieren. Das ist für uns ein willkommener Härtetest.“

Klar ist indes, dass das Team konzentrierter auftreten muss als am Dienstagabend. Da fand ein Test gegen das A-Jugend-Bundesliga-Team des TuSEM Essen statt, den die HGR mit 38:28 (15:13) gewann. „Das war mir zwischenzeitlich etwas zu wenig. Ich will immer das Maximum herausholen“, sagt Zapf, der das seinem Team zehn Minuten vor dem Ende in einer Auszeit auch noch einmal richtig deutlich machte. Er fand Gehör. So war der Sieg am Ende doch standesgemäß.

Hinter zwei Spielern steht aktuell ein Fragezeichen, ob sie am Samstag in Ratingen mitwirken können. Sowohl Michael Heimansfeld als auch Sebastian Schön laborieren an Bänderverletzungen.

Blick voraus

In einer Woche beginnt zwar die Saison in der Regionalliga. Fans der HG Remscheid brauchen allerdings Geduld, bevor sie ihr Team in der eigenen Halle sehen können. Am 19. September geht es auswärts beim TV Rheinbach los, eine Woche später dann nach Königswinter zur HSG Siebengebirge. Am 3. Oktober ist dann der TV Korschenbroich in der Halle Neuenkamp zu Gast.

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