Die Woche im Sport

Auf solche Kicker sollte jeder Verein verzichten

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Unschöne Szenen auf dem Fußballplatz. Die beschuldigten Spieler mussten bereits in der Vergangenheit lange Sperren absitzen.

Am vergangenen Montag begann im großen Saal des Fußballkreises Remscheid der neue Anwärterlehrgang für Schiedsrichter. Am Donnerstagabend tagte an exakt gleicher Stätte das Kreissportgericht, das nach einem Spielabbruch in der Kreisliga A und Attacken auf einen Schiedsrichter urteilen musste. Genau diesen Bogen schlug Frank Bruchertseifer, der Vorsitzende des Sportgerichts. Er erinnerte daran, wie schwierig es sei, überhaupt Interessenten zu finden, die das wichtige Amt des Schiedsrichters ausüben wollen. Und wenn dann auch noch scheinbar Unverbesserliche sich auf den Plätzen so aufführen wie Mitte Oktober im Stadion Reinshagen, müsse dies, wenn sich die Vorwürfe bestätigen würden, hart bestraft werden.

Dies machten die Verantwortlichen, die im Laufe der Verhandlung auch daran erinnerten, dass die beiden beschuldigten Spieler wahrlich keine Unschuldslämmer seien. Das Duo hatte bereits wegen ähnlicher Vergehen lange Sperren absitzen müssen – und leider daraus aber auch rein gar nichts gelernt. Die Reaktionen auf die Urteile am Donnerstag lassen darauf schließen, dass sie weder ihre Vergehen eingesehen haben noch sich in Zukunft auf den Plätzen besser benehmen werden.

Hier kommt auch ihr aktueller Verein, die 1. Spvg. Remscheid, ins Spiel. Ayhan Aldemir, dem man attestieren muss, dass er den Club durch sein Engagement überhaupt am Leben hält, stellte sich wie eine Mutter vor ihre Kinder. Was man auf der einen Seite auch nachvollziehen kann. Nach der Verhandlung sollte aber auch bei ihm die Einsicht reifen, dass solche Kicker auf den Plätzen nichts zu suchen haben. Zumal es sich nicht um junge Akteure, sondern um gestandene Spieler handelt, die seit Jahrzehnten dabei sind.

Wenn man denen keine Plattform mehr bietet, würden sich vielleicht auch mehr Interessenten entscheiden, das Amt des Schiedsrichters auszuüben. Nur dann kann der Spielbetrieb in Zukunft gesichert werden.

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