Die Woche im Sport von Peter Kuhlendahl

Auch Sportvereine bieten nach der Katastrophe Hilfe an

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Es ist eine Katastrophe, deren Ausmaß auch Tage später noch fassungslos macht.

Von Peter Kuhlendahl

Tote, Verletzte, noch viele Vermisste und zerstörte Existenzen gibt es nach dem Unwetter vom vergangenen Mittwoch zu beklagen. Dabei wurde auch wieder jedem bewusst, wie nebensächlich die kleinen und großen Probleme des Alltags sind. Und natürlich auch alles, was sich um das sportliche Geschehen dreht.

Im Vergleich zu anderen Regionen ist das Bergische Land, trotz der zum Teil auch hier großen Zerstörungen, mit einem blauen Auge davon gekommen. Auch was die Sportstätten – das Freibad Eschbachtal sei hier ausgeklammert – beispielsweise in Remscheid betrifft. In Wermelskirchen gibt es Schäden in der WTV-Halle und der Mehrzweckhalle in Dabringhausen, wo auch das Freibad überflutet wurde.

In Radevormwald, wo die Wupperorte besonders betroffen waren, und in Hückeswagen, wo es nach dem Überlaufen der Bevertalsperre zahlreiche Evakuierungen gab, haben zwei Sportvereine schnell ihre tatkräftige Hilfe angeboten. In der Bergstadt haben dies die Handballer der 1. Mannschaft der HSG Radevormwald/Herbeck in die Hand genommen und koordinieren über ihren Facebook-Account (HSG Rade/Herbeck – Handball) die Hilfe. In Hückeswagen haben dies die Fußballer des SC Heide gemacht, die ebenfalls über die sozialen Medien zu erreichen sind.

Die große Solidarität der Sportvereine untereinander wird auch in der nahen Zukunft gefragt sein. Die Hiobsbotschaften werden nicht abreißen. Wie zum Beispiel von Blau-Weiß Mintard, dem Fußball-Landesligakonkurrenten des FC Remscheid und dem SV 09/35 Wermelskirchen aus Mülheim. Dessen idyllische Anlage, die rund 500 Meter von der Ruhr entfernt liegt, existiert quasi nicht mehr. Das Vereinsheim mit seiner kompletten Einrichtung ist zerstört. Der Kunstrasen dürfte nicht mehr bespielbar sein. Der Club steht vor einer ungewissen sportlichen Zukunft.

TOP Die Winterpause der Fußballer dauert vom 6. Dezember bis 6. März. Da sollte es keine witterungsbedingten Ausfälle in der Region geben.

FLOP Die Winterpause der Fußballer dauert vom 6. Dezember bis 6. März. Richtige Winter hat es in den letzten Jahren kaum gegeben. Und Pausen gab es in letzter Zeit eh schon genug.

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