Radsport

„Night on Bike“ fällt aus: Mountainbikes müssen im Keller bleiben

Sven Schreiber muss die Veranstaltung absagen. Foto: Roland Keusch
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Sven Schreiber muss die Veranstaltung absagen.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Man musste befürchten, dass die weit über die Ortsgrenzen Radevormwalds hinaus beliebte „Night on Bike“ in diesem Jahr nicht stattfinden wird.

Jetzt ist es Realität: Die Mountainbiker können ihre Räder im Keller lassen. „Wir verschieben auf das Jahr 2021“, sagt Macher Sven Schreiber. Er und sein Team von Hammer Events hatten ausgelotet, was möglich ist. Man ist sich einig geworden: Es hat keinen Zweck. „Wir setzen alles auf Anfang“, stellt Schreiber klar, „und müssen uns der Ungewissheit rund um die Covid-19-Pandemie beugen.“

Ein ganz wichtiger Aspekt, weshalb die Machbarkeit einer solchen Großveranstaltung in diesem Jahr nicht gegeben ist: Der Veranstalter kann die vom Land NRW geforderten Auflagen nicht erfüllen. Die Hygienekonzepte sind weder umsetz- noch finanzierbar.

Pro 20 Teilnehmer bräuchte man eine eigene Toilette. Dazu kämen die entsprechenden Putzkräfte, welche die WCs jede halbe Stunde reinigen müssten. Verseht sich, dass dafür eine riesige Menge an Desinfektionsmittel benötigt würde. Dazu bräuchte man von jedem Teilnehmer Corona-Tests, welche nicht älter als 24 Stunden sind. Das Fahrerlager könnte nur zu einem Drittel gefüllt werden. Auch dort wäre jede Menge an Desinfektionsspendern und -mittel vonnöten.

Ohnehin hatten sich viele potenzielle Teilnehmer schon entschlossen, auf das Jahr 2021 zu setzen. Das Starterfeld wäre sehr minimiert gewesen. Womit der Charakter der Veranstaltung weitgehend verloren gegangen wäre. -ad-

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