Handball

ATV: Team der Stunde schöpft Hoffnung

Totgesagte leben bekanntlich länger: Der ATV, von vielen schon abgeschrieben, hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Foto: Doro Siewert
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Totgesagte leben bekanntlich länger: Der ATV, von vielen schon abgeschrieben, hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet.

Handball-Landesliga

Von Lars Hepp

Bergische Panther III – ATV Hückeswagen (Sa., 16.30 Uhr, Schulberghalle). Verrückt, aber in dieser Saison immer mehr Normalität: Das ausgefallene Hinspiel wurde auf Ende Mai verlegt, jetzt treten die beiden Teams zum ersten Mal gegeneinander an. „Wir wollen die Punkte bei uns behalten. Es steht uns nur ein kleiner Kader zur Verfügung, das sollte aber keine Ausrede sein“, erklärt Panther-Co-Trainer Timo Adams.

Mit dem ATV kommt die Mannschaft der Stunde nach Burscheid, der Abstiegskandidat machte mit zuletzt 6:2-Punkten in Serie auf sich aufmerksam, schöpfte neue Hoffnung im Rennen um den Klassenerhalt. „Wir wollen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen und eine gute Abwehr stellen“, sagt ATV-Trainer Bernd Mettler, der auf seinen abwehrstarken Kreisläufer Sascha Siebert verzichten muss.

Cronenberger TG II – HG Remscheid II (Sa., 16.15 Uhr). Nach dem 29:23 im Nachholspiel gegen Unitas Haan II gilt es für die Remscheider beim Abstiegskandidaten, gegen den sie in der Hinrunde 26:22 gewannen, nachzulegen. „Jetzt wollen wir gleich die nächsten beiden Punkte einfahren“, sagt Trainer Fabian Flüß, der sich für den Saisonendspurt noch mal einiges vorgenommen hat. Im Idealfall komme die HG-Reserve aus seiner Sicht als Zweiter oder Dritter am Saisonende über die Ziellinie. Arne und Nils Jungjohann weilen auf einer Hochzeit, Leo Bona, Chris Pfeiffer und Daniel Merckelbach im Urlaub.

HSG Rade/Herbeck – Bergischer HC III (Sa., 18 Uhr, Hermannstraße). Zum ersten Mal wird Volker Radermacher als Trainer auf der Bank der Bergstädter Platz nehmen. Mit 4:0-Punkten hat die Mannschaft zuletzt die Kurve bekommen und will daran anschließen. Aktuell auf Rang drei liegend, ist Tabellenführer Aufderhöhe II zwar schon um fünf Zähler enteilt, dennoch will man in den restlichen fünf Partien die bestmöglichen Ergebnisse erzielen. „Ich freue mich sehr, die Mannschaft im ersten Spiel zu erleben“, sagt Radermacher, der großen Respekt vor den Solingern hat. Yannick Faust, Marc Peppinghaus und Chris Grassow kehren in den Kader zurück. Einzig ein Mitwirken von Marius Franken (Schnittwunde) ist ungewiss.

Wald-Merscheider TV – Wermelskirchener TV (Sa., 19.30 Uhr). Die Niederlage im Nachholspiel gegen Hückeswagen war enttäuschend für die Wermelskirchener, jetzt geht´s zum nächsten Abstiegskandidaten. WTV-Trainer Jacek Krajnik rechnet mit sehr viel Gegenwehr, geht von einem engen Duell aus. Den ersten Vergleich setzte der WTV beim 22:27 schon in den Sand und will jetzt unbedingt Revanche nehmen. „Für uns geht es weder um die vorderen noch um die hinteren Ränge. Von daher kann meine Mannschaft vollkommen ohne Druck aufspielen“, so der Coach, der weiterhin auf die längerfristigen Ausfälle Joscha Saalmann, Felix Wirths, Fabian Kowalke und Julian Benscheidt verzichten muss.

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