Handball

ATV sendet weiteres Lebenszeichen

ATV-Trainer Bernd Mettler bewies ein glückliches Händchen in Ohligs. Archivfoto: Michael Sieber
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ATV-Trainer Bernd Mettler bewies ein glückliches Händchen in Ohligs.
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Handball-Landesliga: HSG-Pleite beim WTV.

Von Peter Kuhlendahl

Ohligser TV – ATV Hückeswagen 27:27 (16:13). Der ATV war beim 22:27-Rückstand (54.) im Grunde schon mausetot, sendete dann aber im Abstiegskampf ein weiteres Lebenszeichen. „So etwas geht nur mit der richtigen Einstellung“, lobte ATV-Coach Bernd Mettler, der zudem zwei richtige Entscheidungen traf. Die offensive 4:2-Deckung sorgte für viele Fehler beim OTV. Und der eingewechselte Philip Borisch traf endlich das Tor. Mettler: „Er war wie ein Sechser im Lotto.“ Schließlich bewies Daniel Bangert Nervenstärke, der in der Schlusssekunde einen Siebenmeter verwandelte. Tore: Bangert (7/4), M. Mettler (6), Borisch (5), Bonekämper, Frischmuth, Krempel (je 3).

HG Remscheid II – Bergische Panther III 25:25 (16:13). Fabian Flüß war auch lange nach Spielende noch reichlich angefressen. „Das war sch. . .“, sagte der Remscheider Trainer verärgert, weil seine Schützlinge leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hatten. Trotz zwischenzeitlich deutlicher 16:11-Führung vor der Pause (28.) ließen sich die Remscheider fast noch die Butter vom Brot nehmen. Eine Unmenge von Fahrkarten und Schwächen in der Deckung mündeten in einer 23:21-Führung der Gäste (52.).

Zwar brachte Simon Stausberg die HGR II noch einmal mit 25:24 in Front (59.), aber Angelos Romas glich 15 Sekunden vor dem Ende aus. „Vor dem Anpfiff wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber nach dem Verlauf war mehr drin“, fand Panther-Co-Trainer Timo Adams. Tore HGR II: Stausberg (6), B. Wittmaack (5), Bona (3), Franz (3/1), Brefka, Jungjohann, Reisdorf (je 2), Kinder, Müller (je 1); Tore Panther III: Kress (6), Hain (4), Schmitz, Blum, Romas (je 3), Tobolski, Klewinghaus, Bick (je 2).

Wermelskirchener TV – HSG Rade/Herbeck 34:27 (15:16). Bis zur 36. Minute war es ein ausgeglichenes Derby. Doch was dann passierte, sorgte auf den beiden Trainerbänken zum einen für Verwunderung und zum anderen für Verärgerung. „Es war, als ob jemand den Stecker rausgezogen hätte. Die Jungs haben sich ihrem Schicksal ergeben“, kommentierte Rades Interimscoach Gabor Hack den Rest des Spiels.

Der WTV glich nach Rückständen zum 19:19 aus und setzte sich kontinuierlich ab. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach geht“, sagte WTV-Trainer Jacek Krajnik, der mit seinem Team zuvor überhaupt nicht ins Spiel gekommen war und schnell mit 1:5 (5.) zurücklag. Bei der HSG war übrigens doch wieder Frederic Seifert im Einsatz. Er will nach reiflicher Überlegung bis zum Saisonende den Radern weiter zur Verfügung stehen. Tore WTV: Galla (8/4), Krutzki (6), Knürenhaus, Stöcker (je 5), Siebert (4), Hackländer (3), Halbach (2), Hedderich (1); Tore HSG: Jäschke (8/1), Grassow (6), Sahan (4), Kohnen, Jonek, Seifert (je 3).

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