Handball

ATV hofft auf das neue Jahr

Beim ATV Hückeswagen droht jetzt auch noch der Ausfall von Lucas Frischmuth (vorne). Foto:   Michael Sieber
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Beim ATV Hückeswagen droht jetzt auch noch der Ausfall von Lucas Frischmuth (vorne).

Landesliga: Derbys steigen in Burscheid und Radevormwald.

Von Lars Hepp und Peter Kuhlendahl

Bergische Panther III – HG Remscheid II (Sa., 16.30 Uhr, Schulberg). Der mäßige Start in die Saison ist bei der Panther-Dritten in erster Linie auf die personelle Schieflage zu schieben. Trainer Boris Komuczki konnte noch kein Mal seine beste Besetzung ins Rennen schicken. Nun geht es gegen die Remscheider Reserve, und Co-Trainer Timo Adams hofft dabei vor allem auf die Unterstützung der talentierten Nachwuchsspieler: „Die Jugend muss jetzt ins kalte Wasser geworfen werden. Wir sind sehr gespannt, wie sie das lösen werden.“ Neben den längerfristigen Ausfällen Daniel Blum und Moritz Theisen steht diesmal auch Thomas Schmitz nicht zur Verfügung.

Die Nachlässigkeiten der HGR II vor der Pause im Nachholspiel gegen Hückeswagen sollten sich, wenn es nach dem Geschmack von Fabian Flüß geht, möglichst im nächsten Derby nicht wiederholen. „Das kann bei den jungen Panthern sonst ganz schnell ins Auge gehen“, sagt Remscheids Trainer, der von seinen Schützlingen von Beginn an einen konzentrierten Auftritt einfordert. So will man die jüngste Erfolgsserie von drei Siegen weiter ausbauen. Allerdings muss der Gast auf ein Trio verzichten. Daniel Merckelbach und Torsten Wittmaack sind privat verhindert. Leo Bona ist als Schiedsrichter im Einsatz.

ATV Hückeswagen – Ohligser TV (So., 19 Uhr, Brunsbachtal). Das personelle Korsett ist bei den Schlossstädtern eh schon sehr eng gestrickt. Und jetzt droht auch noch der Ausfall von Lucas Frischmuth, der bereits im Nachholspiel in Remscheid wegen Schulterproblemen passen musste. „Damit würde uns eine Abwehrsäule wegbrechen“, sagt Coach Bernd Mettler. Nicht nur aus diesem Grund sind seine Schützlinge auch gegen die Solinger wieder krasser Außenseiter. Die Hoffnung ruht auf das neue Jahr, wenn die Langzeitverletzten zurück sind. Mettler: „Bis dahin darf der Abstand zum rettenden Ufer aber nicht zu groß sein.“

HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV (Sa., 18 Uhr, Hermannstraße). Die vergangenen Wochen verliefen bei weitem nicht nach dem Geschmack der HSG, mit jetzt 6:6-Punkten rangiert die Mannschaft um den verletzten Spielertrainer Roman Warland nur im enttäuschenden Mittelfeld. Zwar lieferte man dem Tabellenführer aus Aufderhöhe in der vergangenen Partie ein Duell auf Augenhöhe, doch in der Schlussphase ließ man den Konkurrenten ziehen. „Von daher müssen wir einfach wieder konstanter in unseren Leistungen werden. Und ich hoffe, dass wir in die Erfolgsspur zurückfinden werden“, sagt der Coach, der sich nun verstärkt auf seine Tätigkeit an der Seitenlinie konzentrieren kann.

Ganz anders sieht dagegen die Lage beim WTV aus. Mit bereits vier Siegen hat die von Jacek Krajnik trainierte Mannschaft wieder positiv auf sich aufmerksam gemacht „Rade darf sich nichts mehr erlauben, wenn die oben noch ein Wörtchen mitreden wollen. Von daher stehen die unter Druck, während wir ganz entspannt aufspielen können“, sagt der Trainer, der aus privaten Gründen selber nicht dabei sein wird und von Co-Trainer Carsten Lorenz vertreten wird. Joscha Saalmann und Sebastian Krutzki werden weiterhin aufgrund von Verletzungen nur zuschauen können.

Nachholspiel

Während alle anderen Handball-Landesligisten am Wochenende 20./21. November wegen des Totensonntags pausieren, holen die Panther III samstags ihre Partie bei Mettmann-Sport II nach. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

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