Mittsommernachtslauf

Arnd Bader hat nur Bammel vor den Zecken

Angespannte Gesichter vor dem Start des 10-Kilometer-Laufs: Noah Bader (Nr. 381) sollte sich am Ende vor Chris Zimmermann (397) durchsetzen. Fotos: Andreas Dach
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Angespannte Gesichter vor dem Start des 10-Kilometer-Laufs: Noah Bader (Nr. 381) sollte sich am Ende vor Chris Zimmermann (397) durchsetzen.
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Mittsommernachtslauf des CVJM Dhünn erfährt wieder eine große Resonanz. Nur der späte Regen stört ein wenig.

Von Andreas Dach

Der Gewinner des Halbmarathons hatte während seines Laufs nicht etwa vor seinem Verfolger den größten Bammel gehabt. Oder davor, sich möglicherweise angesichts seines hohen Tempos verletzen zu können. Nein, Arnd Bader (TriForce-Vital RS) hatte sich bei den 21,1 Kilometern die meisten Gedanken darüber gemacht, sich möglicherweise eine Zecke einzufangen.

Keine Marotte des Lauf-Oldies, der beim Mittsommernachtslauf des CVJM Dhünn souverän und zum dritten Mal in Folge gewann (1:23:58 Std.), sondern eine durchaus berechtigte Furcht. „Nach Scheideweg runter hatte das schon Cross-Charakter“, beschrieb Bader die Strecke, die zum Teil durch kniehohes Gras führte. Und da halten sich die fiesen Tierchen nur zu gerne auf, um sich ein Opfer zu suchen.

Der Mann des Starts: Bernd Wurth gab das Zeichen.

Die gute Nachricht: Bader blieb frei von jeglichen Zeckenbissen, war stattdessen voll des Lobes über die Veranstaltung, die ihrem besonderen Charme wieder gerecht wurde. Es ging höchst stimmungsvoll zu, als die Athleten pünktlich um 18 Uhr durch Bernd Wurth auf die Strecke geschickt wurden. Der Ortskern war voller Menschen. Sie würdigten damit die enormen Bemühungen des rührigen Vereins. Auf den ersten fünf Kilometern hatte der Wermelskirchener Torsten Stein noch einigermaßen mit Bader mithalten können, später musste er aber abreißen lassen und wurde guter Dritter (1:39 Std.). Platz zwei belegte Jörg Schienbein (1:36:56).

Bei den Frauen setzte sich Andrea Switala (1:47:43) vor Claudia Döring (1:55:44) und Susanne Walbrecht (2:00:21, FA Lennep) durch.

Sohn wandelt auf den Spuren des Vaters

Auch die 10 Kilometer waren in Baderscher Hand. Arnd Baders Sohn Noah (39:03 Min.) wird immer besser und verwies den starken Chris Zimmermann (39:52, Tri-Team Wuppertal) auf Platz zwei. Dritter wurde Michael Stöhr (44:08, Team Ortlinghaus). Bei den Frauen siegte Merit Jaspers (51:10) vor Renate Möbus-Müller (51:37) und Marie Walter (54:06).

Bei den sechs Kilometern sind besonders die Kinder und Jugendlichen zu erwähnen, die die Strecke in sehr guten Zeiten bestritten. Anakin Flitsch, Valentin Voetz, Jesko Förster und Luisa Schächinger seien explizit herausgehoben.

Mit fast 50 Startern beim Nordic Walking über die Distanz von sechs Kilometern scheint diese Disziplin immer beliebter zu werden. Marc Stöcker vom Team des Gastgebers bei den Männern (43:31) sowie Martina Gaß (Herkenrath) bei den Frauen (47:28) kamen als Erste ins Ziel.

Unter dem Strich blieb die Erkenntnis: Es war einmal mehr eine gelungene Veranstaltung. Bernd Wurth vom Organisationsteam bedauerte nur: „Der gegen Abend einsetzende Regen schmälerte das sportliche und sehr gesellige Ereignis im Dorf Dhünn ein wenig, da viele Teilnehmer und Zuschauer bereits gegen 21 Uhr die Veranstaltung verlassen haben.“

Der nächste CVJM-Mittsommernachtslauf wird am 22. Juni 2019 stattfinden.

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