Rollhockey

Am Samstag wissen sie, wo sie stehen

Mit diesem Kader starten die Männer der IGR Remscheid in die neue Bundesliga-Saison.
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Mit diesem Kader starten die Männer der IGR Remscheid in die neue Bundesliga-Saison.
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Für Männer und Frauen der IGR startet die Bundesliga-Saison 2022/2023.

Von Andreas Dach

Was war, zählt nicht mehr. Nicht die holprige Vorbereitung bei den Männern, nicht der Super-Cup-Sieg bei den Frauen. Die Saison in der Rollhockey-Bundesliga beginnt. Am Samstag sehen die beiden Aushängeschilder der IGR Remscheid, wo sie wirklich stehen.

Männer: IGR Remscheid – SK Germania Herringen (Sa., 16 Uhr, Halle Hackenberg). Gleich zur Premiere der Spielzeit 2022/2023 dürfte das Herz der Rollhockeyfreunde bundesweit mächtig pochen. Wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen, ist fast immer Spektakel angesagt. Dann geht es zur Sache. Auch wenn der Doublesieger aus Hamm zuletzt meist die Nase vorne hatte – das muss nicht zwangsläufig auch diesmal so sein. „Wir müssen Herringen die Spielfreude nehmen und Herz und Leidenschaft einbringen“, fordert Trainer Marcell Wienberg. Man spürt: Er ist mit großem Engagement zurück in verantwortlicher Position an der Bande. Schon zum dritten Mal der IGR-Cheftrainer. Die Generalprobe beim Super-Cup in Cronenberg war für ihn persönlich noch von einem Malheurchen begleitet worden. „Mir ist ein kleiner Wechselfehler unterlaufen“, erinnert er sich lächelnd. „Aber es hat Spaß gemacht.“

Max Richter muss nach seiner Sperre aus der letzten Saison noch aussetzen. Ausgerechnet gegen Herringen hatte das Kraftpaket Rot gesehen. Tom Kessens fehlt aus privaten Gründen, und für vier Nachwuchskräfte der IGR endet die Europameisterschaft der U17 in Spanien erst am Samstag. Paul Durben, Joel Halek, Leonhard Schmidt und Henry Kulmer sind also keine Option und werden aus der Ferne die Daumen drücken.

Umso wichtiger, dass Nationalspieler Alexander Ober nach seinem Nasenbeinbruch wieder zur Verfügung steht. Er wird als Maskenmann, aber hoffentlich auch sportlich für Furore sorgen. Beim Training konnte er schon mal testen, wie sich so ein ungewohnter Gesichtsschmuck anfühlt.

Frauen: IGR Remscheid – SC Moskitos Wuppertal (Sa., 14 Uhr, Halle Hackenberg). Regelrecht euphorisiert sind die IGR-Frauen vom Super-Cup zurückgekehrt, den sie am vergangenen Wochenende in Wuppertal gewonnen haben. Das gibt Schwung für den Saisonstart, auch wenn Trainer Thomas Beck bremst: „Wir haben zwar den Pokal gewonnen, aber noch nicht einen Punkt.“ Bedeutet: Die Mannschaft soll den Fokus auf die Moskitos richten und beweisen, dass der Triumph in Cronenberg kein Zufall war.

Dort hatte es viele Momente gegeben, aus denen man Mut schöpfen kann. Zum Beispiel die Rückkehr von Saphira Giersch, die nach ihrem Spanienaufenthalt neue Dinge einbringt. Zum Beispiel die Erfahrung, nicht einzuknicken, wenn es ergebnismäßig eng wird. Als Calenberg verkürzte, hielt man dagegen und gewann. Das war in der vergangenen Spielzeit oft anders gewesen. Beck sagt: „Wir wollen einen guten Start hinlegen und unseren Zuschauern Freude bereiten.“ Finja Rohs, Jule Krause, Kira Steinmetz und Elisabet Emmert fehlen aus unterschiedlichen Gründen. Um den Einsatz von Anna Behrend (Schienbein) wird gebangt.

Viele Aktionen

Vieles ist neu bei der IGR. Dazu gehört, dass die Heimspiele von unterschiedlichen Firmen präsentiert werden. Diesmal nutzt CIMCO (Werkzeugfabrik) die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen, bietet eine Verlosung an und verteilt Merchandising-Artikel. Ab 18.30 Uhr findet eine Roller-Disco statt, Rollschuhe müssen mitgebracht werden.

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