Röntgenlauf

Allen fallen Steine vom Herzen

Glückliche Franzosen aus Quimper, ein schneller Arnd Bader, emotionale Momente für Patricia Herbertz – der Röntgenlauf schrieb wieder viele bunte Geschichten. Er ist und bleibt das sportliche Aushängeschild der Stadt Remscheid Fotos: Holger Battefeld (2), Andreas Dach
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Glückliche Franzosen aus Quimper...
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Teilnehmerzahlen werden konkretisiert. Auch in den kommenden Jahren bleibt die Veranstaltung an gewohnter Stelle.

Von Andreas Dach

Thomas Neuhaus gab am Tag danach gerne zu, „dass uns ein Riesenstein vom Herzen gefallen ist“. Auch der Remscheider Sportdezernent und Vorsitzende des Röntgensportclubs hatte in der Nacht vor dem 17. Röntgenlauf schlecht geschlafen. „Dass wir die Veranstaltung mitten in den Ferien, direkt nach einem Orkan und vor den Superfeiertagen dann so gut hinbekommen haben, macht mich stolz“, sagte er.

...ein schneller Arnd Bader...

Auch wenn man es keinem der Verantwortlichen ansah – der Druck am Sonntag war riesig gewesen. „Wir haben als Veranstalter das Risiko getragen“, erklärte Neuhaus. Würde es herabfallende Äste geben? Bäume, die umstürzen? Athleten, die sich auf den rutschigen Weg ernsthafter verletzen? Man mag sich nicht vorstellen, was auf den Ausrichter an Vorwürfen eingeprasselt wäre, wäre es zu diesem Schreckensszenario gekommen. „Wenn es den Rettungssanitätern und Ärzten langweilig ist, dann ist das gut“, fand Neuhaus. Lediglich ein paar leichtere Blessuren waren zu behandeln.

Wenn die „Köpfe“ des Röntgenlaufs Anfang Dezember gleichzeitig zur Manöverkritik und zum Blick voraus zusammenkommen, dürfte die Stimmung gut sein. Dass die Zahlen in diesem Jahr rückläufig waren, hatte man eingeplant. Herbstferien plus nahende Feiertage – diese perfekte Kombination hatten viele Familien für einen Kurzurlaub genutzt. „Wir hatten in fast allen Bereichen deutlich weniger Anmeldungen“, berichtete Katharina Tomaszek, die sich im Röntgenlaufbüro die Zahlen genau angeschaut hatte.

Der Marathonlauf bleibt das Sorgenkind

Ausnahme: der Ultra-Marathon. „Die kennen keine Ferien“, sagte Tomaszek lächelnd. 336 hatten gemeldet, 271 waren gestartet, 259 ins Ziel gekommen. Unverändert das Sorgenkind bleibt der Marathonlauf. Nur 211 Athleten hatten gemeldet, 179 waren ins Rennen gegangen, 178 sind im Eschbachtal angekommen.

...emotionale Momente für Patricia Herbertz – der Röntgenlauf schrieb wieder viele bunte Geschichten. Er ist und bleibt das sportliche Aushängeschild der Stadt Remscheid.

Am beliebtesten ist unverändert der Halbmarathon, der diesmal für 1109 Meldungen sorgte. Letztlich machten sich 925 Läuferinnen und Läufer auf den Weg, nur fünf weniger liefen im Clemenshammer durch den Zielbogen.

Auffällig, dass die Crossläufe weit von den Werten der Vergangenheit entfernt waren. Katharina Tomaszek stellte fest: „Einige Schulen haben gar nicht gemeldet.“ Mit Abstand am stärksten vertreten war das Röntgen-Gymnasium. Nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Zielbereich in Hackenberg, wo einige Schüler halfen und Getränke verteilten. Was auch mit den Motivationskünsten von Sportlehrerin Maja Mahn zu tun haben könnte. Sie selbst hat vor zwei Jahren am Marathonprojekt teilgenommen, bringt sich seitdem in die Organisation des Röntgenlaufs ein.

Die am Sonntag noch kolportierte Zahl von etwas über 3000 Teilnehmern entpuppte sich nicht als richtig. 2883 Läuferinnen und Läufer waren gemeldet, 2415 begaben sich auf die Strecke, 2392 von ihnen finishten schließlich.

Sie alle wird interessieren, dass der Röntgenlauf auch in Zukunft an gewohnter Stelle stattfinden wird. „Das Gespenst, dass wir im Zuge des DOC-Baus woanders hin ausweichen müssen, ist vom Tisch“, betonte Thomas Neuhaus. Selbst wenn die Bagger anrollen, wird man in Hackenberg weiter die komplette Infrastruktur nutzen können. Selbst wenn die Crossläufer mal ein paar Meter ausweichen müssen und vielleicht auch mal die Strecken für die Kinderläufe etwas modifiziert werden müssen – der Röntgenlauf wird seinen Charme bewahren.

Gäste aus Quimper waren in Ferienwohnungen untergebracht

So müssen sich auch die Laufgäste aus Remscheids Partnerstadt Quimper nicht umstellen. Zwölf waren

STADTMEISTER

400 METER BIS 63,3 KILOMETER Emilia Borchers, Johannes Buchholtz, Lioba Jakobeit, Carlotta Thünchen, Jannis Vieler, Timo Wegner, Nora Vogel, Chiara Carbonara, Elvin Cehic, Frederik Geißler, Lara Christiansen, Jule Markus, Luise Jakobeit, Charlotte Werner, Sami Madaghri, Nino Zirkel, Cedric Heier, Lukes Eggert, Chiara Rotondi, Beate Schuchke, Lea Flesch, Matteo Carnielo, Yasin Jafare, Benjamin Nestvogel, Maria Bader-Finelli, Johannes Schorn, jeanne Li Wieting, Daniel Schmidt, Alexandra Krämer, Murat Celik, , Susanne Kachelmeier, Michael Kotthaus.

diesmal zu Besuch, die meisten von ihnen warn in Ferienwohnungen in der Haddenbach untergebracht. Wie immer aufmerksam betreut von Bernd und Susanne Fiedler.

17. Röntgenlauf begeistert die Massen

 © Holger Battefeld
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