Fußball

09/35 startet mit gutem Mix

Benjamin Wünschmann erwies sich auch beim Wasserski als Kämpfer und schlug sich achtbar.
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Benjamin Wünschmann erwies sich auch beim Wasserski als Kämpfer und schlug sich achtbar.
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Fußball-Landesligist übt sich im Wasserski-Fahren.

Von Fabian Herzog

Ein Satz neue Trainingsbälle, ein paar schicke Anzüge zum einheitlichen Auftreten und mit Thorsten „Pille“ Frohn als zusätzlichem Co-Trainer sowie Emre Tas als Physiotherapeuten Verstärkung an der Seitenlinie – beim Fußball-Landesligisten SV 09/35 Wermelskirchen soll es der Mannschaft in der kommenden Saison an nichts fehlen. Das wurde beim Start der Vorbereitung am Wochenende deutlich, der gleich mal ein pickepackevolles Programm bereithielt. „Wir müssen eben mehr tun als manch anderer Verein“, sagte der Vorsitzende „Kalle“ Fleischer.

Los ging´s am Freitagabend mit einer intensiven Einheit im Eifgen, wo auch am Samstagnachmittag trainiert wurde. Vormittags ließ Sebastian Pichura seine Jungs im Wermelskirchener Fitnessstudio „Clever Fit“ von den Coaches Andreas Neumann und Ex-Spieler Leon Legat ordentlich rannehmen. „Das haben die richtig gut gemacht“, lobte der Trainer, der sich auch mit der Laufeinheit am Sonntagmorgen zufrieden zeigte.

13 Kilometer spulte das neuformierte Team, in dem die Urlauber Umut Demir, Erik August, Luca Lilliu und Frederik Streit sowie Eren Eryürük (krank) fehlten, ab. „Das war schon recht ordentlich“, fand mit Benni Wünschmann einer von bislang neun Zugängen. Die Wermelskirchener hoffen, noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können, fahnden vor allem nach einem weiteren Innenverteidiger und sind an einem Mann mit höherklassiger Erfahrung dran.

Schaden würde dies dem Kader sicherlich nicht. Schon in den ersten Tagen wurde aber deutlich, dass die Zusammenstellung extrem harmonisch ist. „Der Mischung als Alt und Jung ist super“, lobte Fleischer, während Pichura feststellte: „Das sind alles richtig gute Jungs.“ Mit dabei war am gesamten Wochenende auch Stanislav Vlasiuc, der jüngere Bruder von Maxim Vlasiuc, der in seiner ukrainischen Heimat auf höchster nationaler Ebene gespielt hat und für die A-Jugend des SV 09/35 eingeplant ist.

Ins Wochenende integriert war am Sonntagmittag zum Abschluss eine Teambuildung-Maßnahme, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Beim Wasserskifahren in Langenfeld wurde mal nicht die Bein- oder Oberkörper-, sondern vor allem die Lach-Muskulatur beansprucht. „So etwas ist in den letzten Jahren bei uns zu kurz gekommen“, gab Fleischer zu. Spieler und Trainer Pichura hatten jedenfalls großen Spaß, wurden von den Zuschauern Clinton Mampuya („Ich kann nicht schwimmen“), Resit Cetin, Jan Nsu Kayala und Emre Circir frenetisch bejubelt und legten neben diversen Bauchplatschern auch ein paar richtig souveräne Runden hin.

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