Fußball

09/35 kämpft im Endspiel um die Klasse

Jetzt gilt´s für Luca Postic (am Ball), Yannik Wylezol (hinten) und den SV 09/35 Wermelskirchen.
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Jetzt gilt´s für Luca Postic (am Ball), Yannik Wylezol (hinten) und den SV 09/35 Wermelskirchen.
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Fußball-Vorschau auf die Landes- und Bezirksliga.

Von Peter Kuhlendahl
und Fabian Herzog

Landesliga: SV 09/35 Wermelskirchen – VfB Speldorf (So., 15.30 Uhr, Dönges-Eifgen-Stadion). Zwei Absteiger stehen bereits fest. Fünf weitere Mannschaften müssen vor dem letzten Spieltag noch zittern. Darunter sind auch die Wermelskirchener. Die haben es gegen die Speldorfer, die ebenfalls noch um den Klassenerhalt bangen, selbst in der Hand. Bei einem Sieg ist der SV 09/35 durch, muss nicht auf die anderen Plätze blicken – alle Begegnungen, in denen es noch um etwas geht, finden zeitgleich statt – kann den Rechenschieber in der Schublade lassen und muss nicht auf mögliche direkte Vergleiche achten.

Ein Sieg hat logischerweise aber eine Voraussetzung: Die Wermelskirchener müssen ein Tor schießen. „Wir haben in der bisherigen Rückrunde ganze sieben Treffer erzielt. Schon unfassbar, wie viele und welche hochkarätigen Chancen wir am vergangenen Sonntag ausgelassen haben“, sagt Wermelskirchens Coach Sebastian Pichura und spielt auf die 0:2-Niederlage in Mintard an. Ob die Flaute in der Offensivabteilung gegen die erfahrenen Speldorfer endlich abebbt, steht auf einem anderen Blatt. Positiv ist, dass sich die personelle Situation mittlerweile entspannt hat. Neben den Langzeitverletzten steht einzig hinter dem Einsatz von Emre Circir (Knie) ein Fragezeichen. Zum Einsatz könnte auch Winterneuzugang Jan Nsu Kayala kommen, der seit einer Woche spielberechtigt ist.

Landesliga: Mülheimer FC 97 – FC Remscheid (So., 15 Uhr). Nach dem torlosen Remis am vergangenen Sonntag gegen Rellinghausen hat der FCR den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher gebracht. Aus sportlicher Sicht geht es für die Schützlinge von Trainer Marcel Heinemann also um nichts mehr: „Allerdings wollen wir in der Abschlusstabelle im oberen Drittel stehen“, meint der Coach, der sich also mit einem Sieg verabschieden möchte.

Apropos Abschied: Mittlerweile steht auch fest, welche Spieler in der kommenden Saison nicht mehr beim FCR sind. Yutaro Ichimura wechselt in die Oberliga zum TuS Erndtebrück. Die Verträge von Yu Sato und Ibuki Noguchi werden nicht verlängert. Außerdem wird Abdoul Morou in die 2. Mannschaft wechseln. Die Verträge mit den restlichen Akteuren des Kaders sind entweder bereits verlängert oder werden es in den nächsten Tagen. Die, die den Verein verlassen, werden am nächsten Mittwoch bei einem Mannschaftsabend verabschiedet. Im Anschluss geht es für alle in die Sommerpause. Das erste Training für die neue Saison findet am 23. Juni statt. Bis zu diesem Zeitpunkt soll auch der eine oder andere Neuzugang präsentiert werden.

Bezirksliga: SC Ayyildiz – SC Sonnborn (So., 15 Uhr, Honsberg). Im Kellerduell mit den Wuppertalern, die mit einem Spiel mehr und drei Punkten weniger direkt hinter dem SCA den ersten Abstiegsplatz belegen ist die Ausrichtung für die Remscheider klar: Nur ein Sieg zählt! „Den traue ich den Jungs auch zu“, sagt Co-Trainer Fazli Kursuncu, der drei Jahre mit dem zurückgetretenen Coach Erdal Demir ein Gespann gebildet hat und daher weiß, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist. „Aber irgendwie ist der Wurm drin.“ Gegen Sonnborn fällt Bedri Mehmeti (Wade) möglicherweise aus, auch Muhammed Akbulut ist nach einem Arbeitsunfall fraglich.

Bezirksliga: VfB Marathon – SSVg. Heiligenhaus (So., 15 Uhr, Reinshagen). Das Schlusslicht aus Heiligenhaus überraschte zuletzt mit einem 3:1 gegen Bayer Wuppertal und scheint sich trotz des längst feststehenden Abstiegs nicht kampflos ergeben zu wollen. VfB-Spielertrainer Dominik Müller kann dem Ergebnis durchaus Positives abgewinnen: „Dadurch werden meine Jungs den Gegner zumindest nicht unterschätzen.“ Tom Paß betrifft dies eh nicht, der zentrale Mittelfeldspieler ist im Urlaub. Trotzdem gibt es für Müller nur ein Ziel: „Die drei Punkte sind ohne Wenn und Aber Pflicht. Das müssen wir einfach packen.“

Bezirksliga: SC 08 Radevormwald – TSV Ronsdorf (So., 15.15 Uhr, Kollenberg). Drei größtenteils überzeugende Siege in Folge haben die Rader in eine komfortable Lage gebracht. Mit einem Erfolg gegen die Wuppertaler könnten sie den Klassenerhalt schon so gut wie klar machen. „Es wäre auf jeden Fall ein Riesenschritt“, meint Trainer Zdenko Kosanovic, der allerdings den zuletzt treffsicheren Fynn Schneider (5. Gelbe) und auch Titus Hoffmann (Schulter) ersetzen muss. Ob der angeschlagene Niklas Brocksieper dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Der Coach freut sich auf das Duell mit dem Tabellenfünften: „Angst haben wir jedenfalls vor niemandem.“

Bezirksliga: SC Unterbach – SSV Dhünn (So., 15 Uhr). Schlag auf Schlag geht´s für die Dhünner im Tabellenkeller weiter. Nach dem 1:1 in Baumberg am Mittwoch geht´s als Zwölfter nun zum Tabellen-13. nach Düsseldorf. Auch dort gilt: verlieren verboten. Allerdings fehlen jetzt Nico Heyer und Timo Schwebke gesperrt, auch Christian Nippel (Zerrung) und Robin Böge (privat verhindert) gesellen sich zu den Langzeitausfällen Marius Suchanoff und Gabriel Romeo. „Das haut uns aber nicht um“, gibt sich Trainer Kristian Fischer kämpferisch. Er hofft auf einen Einsatz von Stand-by-Spieler Daniel Matuschzik.

Bezirksliga: Dabringhauser TV – HSV Langenfeld (So., 15.15 Uhr, Höferhof).Angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat das große Zittern beim DTV noch nicht begonnen. „Aber das kann ganz schnell nach hinten losgehen“, warnt Trainer Patrick Grün, dessen Team unter anderem noch Lokalrivale Dhünn am 5. Juni empfängt. Dann ist auch Zakaria Soumah wieder spielberechtigt, dessen Sperre wegen der roten Karte in Baumberg am 3. April vom Bezirkssportgericht in dieser Woche auf sechs Partien ausgelegt wurde. Am Sonntag kehren Melvin und Dustin Najdanovic in den Kader zurück. Grün: „Ich rechne mir da schon etwas aus.“

Bezirksliga: SSV Bergisch Born – DJK Adler Union Frintrop (So., 15.15 Uhr, Born). Die Pflichtaufgaben lösten die Borner zuletzt bravourös. Wie beim SC Frintrop (10:1) oder gegen Sonnborn (6:0) und Ayyildiz (7:1). Trainer Tim Janowski reicht das vor dem Duell mit dem feststehenden, weiter ungeschlagenen Meister alleine aber nicht. Er fordert nun auch den nächsten Schritt: „Wenn wir nächste Saison oben mitspielen wollen, müssen wir auch die Großen der Liga schlagen.“ Gegen die drei vor ihnen stehenden Teams haben die Borner in fünf Spielen tatsächlich erst zwei Punkte geholt. In Bestbesetzung soll diese Bilanz aufpoliert werden. Janowski: „Das wird ein Gradmesser für die neue Saison.“

Hintertürchen

Für den SV 09/35 Wermelskirchen gibt es in der Landesliga seit diesen Freitag noch ein Klassenerhalts-Hintertürchen. Durch den angekündigten Rückzug des TV Jahn Hiesfeld aus der Ober- in die Bezirksliga wird es eine Relegation der Elftplatzierten der drei Landesliga-Gruppen geben, die um den einen freien Platz kämpfen. Allerdings wird erst ab dem 19. Juni gespielt, da die Gruppe 1 mit 15 Teams erst dann endet.

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