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So gut sind E-Autos bereits

Elektroautos haben gegenüber Verbrennern viele Vorteile – aber auch einige Nachteile. Foto: Sven Hoppe/dpa
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Elektroautos haben gegenüber Verbrennern viele Vorteile – aber auch einige Nachteile.

Fabienne Dausend hat mit einer überzeugten Fahrerin von Elektroautos gesprochen.

Von Fabienne Dausend, 8b, Leibniz-Gymnasium

Sollte man sich ein Elektroauto (E-Auto) anschaffen oder nicht? Wofür sind die E-Autos gut geeignet? Und sind sie wirklich besser für die Umwelt? E-Autos sind im Anschaffungspreis zwar teurer, aber die laufenden Kosten sind günstiger. Die E-Autos sind, abgesehen von der Produktion, besser für die Umwelt, weil man Emissionen spart.

Ein Vorteil von E-Autos ist zum Beispiel, dass der Verkehrslärm sinkt, weil die E-Autos nicht so laut sind. Allerdings besteht dadurch eine höhere Unfallgefahr mit Personenschaden. Die Autos sind geruchsneutral, da sie bis auf die Produktion emissionsfrei sind und kommen dem Klima zugute. Sie haben aber eine geringe Reichweite von 300 bis 400 Kilometern, während ein Verbrenner mindestens 500 Kilometer schafft. Ein geringerer Wartungsbedarf und eine höhere Lebensdauer haben die E-Autos, aber dafür benötigen sie bei der Produktion mehr Rohstoffe, wovon manche Länder eher wenige haben.

Für kleinere Strecken sind E-Autos sehr sinnvoll

In manchen Städten kann man kostenlos parken und man muss nicht immer zur Tankstelle fahren, wenn das Auto leer ist. Das Auto muss aber länger als ein Verbrenner „tanken“, da sie nicht so schnell laden und meistens 3,5 bis 4 Stunden an der Steckdose stehen müssen. Die wenigsten E-Autos haben eine Anhängerkupplung und man kann sie somit schlecht für Transporte mit Anhänger nutzen. Ein weiterer Vor- und Nachteil ist die schnelle Beschleunigung. Man kann anderen zum Beispiel zu schnell auffahren. Für kleinere Strecken sind die E-Autos sehr sinnvoll, da man nicht jedes Mal den Verbrenner starten muss. Dies ist nicht gut für das Auto und ebenso wenig für die Umwelt.

Ein konkretes Beispiel, wie dies im Alltag umgesetzt werden kann, gibt Anne Fuhrmann vom Pflegedienst Ansa aus Wuppertal-Ronsdorf. „Es gibt keine Nachteile für uns mit den E-Autos“, sagt sie überzeugt. Für den Pflegedienst lohne es sich eher, die E -Autos zu verwenden, da die laufenden Kosten geringer seien als bei Verbrennern. „Auch das Tanken, beziehungsweise das Laden, ist günstiger. Das Tanken der Verbrenner kostet ungefähr 45 Euro, während die E-Autos nur 10 Euro Batterieladung kosten. Unsere Mitarbeiter lieben die E-Autos. Selbst mit der kleinen Batterie sind sie perfekt für den Pflegedienst. Man kann die Autos nach drei bis vier Tagen über Nacht laden und am nächsten Tag wieder nutzen“, berichtet Anne Fuhrmann.

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