Zeitungstreff

Was Schülers übers Impfen denken

Impfen kann vor schweren Verläufen schützen. Foto: Christian Beier
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Impfen kann vor schweren Verläufen schützen.

Fatima Bankodad hat sich in ihrer Klasse umgehört

Von Fatima Bankodad, 8c, Leibniz-Gymnasium

Impfen oder nicht impfen lassen? Vor dieser Frage stehen bundesweit viele Schülerinnen und Schüler. In der Klasse 8c des Leibniz-Gymnasiums haben die meisten Schülerinnen und Schüler bereits ihre Zweitimpfung erhalten.

Viele noch Ungeimpfte erwägen es immer mehr, sich impfen zu lassen, weil sie sich einerseits in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen und andererseits ihren gesellschaftlichen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus leisten möchten.

In der Klasse 8c des Leibniz-Gymnasiums gibt es (Stand: Dezember 2021) 19 Geimpfte und 12 ungeimpfte Schülerinnen und Schüler, von denen die meisten es aber in Erwägung ziehen, sich in der Zukunft gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen.

Ein 13-jähriger geimpfter Schüler beantwortete mir die Frage, wie es sich so anfühlt, geimpft zu sein. Er sagte, man fühle sich sicherer und man würde in der Zukunft mehr Freiheiten haben. Viele Ungeimpfte sehen in der Zukunft keine Möglichkeit mehr, der Impfung aus dem Weg zu gehen.

Leider werden in dieser Zeit aber auch viele Ungeimpfte als Corona-Verbreiter oder auch als Corona-Leugner diskriminiert. Auch in den sozialen Medien treffen viele auf Unverständnis und werden dadurch ausgeschlossen. Auch in der Schule muss man sich deswegen blöde Sprüche anhören.

Manche haben Angst vor Nebenwirkungen

Aufgrund ihrer Impfung entfällt für diese Schüler die Testpflicht. Manche denken, dass sie wegen der Impfung gegen Corona immun sind und dadurch die AHA-Regeln nicht unbedingt einhalten müssen.

Ein Grund für das Nichtimpfen ist die Frage, welche Nebenwirkungen auf einen zukommen werden. Diese Frage stellt sich nämlich viele Schülerinnen und Schüler. Ein Junge der Klasse 8c berichtete, er habe zwei Tage nach der Corona-Impfung Atemnot gehabt. Andere berichteten von Kopfschmerzen und Schmerzen am Arm.

Außerdem machen sich viele Sorgen darüber, ob in der Zukunft irgendwelche Nebenwirkungen auftreten werden. „Was in der Zukunft passieren wird, bleibt offen“, lautet eine weit verbreitete Einschätzung.

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