Zeitungstreff

Fotografen fangen Emotionen ein

Ein gutes Hochzeitsfoto möchte man sich immer wieder anschauen.
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Ein gutes Hochzeitsfoto möchte man sich immer wieder anschauen.

Vanessa Schymonik hat mit Julian Müller gesprochen – Er ist Spezialist für Hochzeitsbilder

Von Vanessa Schymonik, 8d, Leibniz-Gymnasium

Fotos hat jeder zu Hause. Ob selbst gemacht oder professionell, sie haben eines gemeinsam: Sie sind Erinnerungen, sie sind manchmal Kunst. Oftmals sind es glückliche Momente, die zu sehen sind, wie eine Hochzeit. Oder es sind die Fotos vom eigenen Kind. Sie illustrieren Geschichten in Büchern oder hängen an der Wand als Dekoration.

„Um gute Fotos zu machen, muss man nicht studieren“, sagt Fotograf Julian Müller aus Düsseldorf. Denn ein gutes Auge sei das Wichtige. Vor acht Jahren bekam er seine erste Kamera, nun ist er selbstständig und fotografiert gerne auf Hochzeiten. Seine Leidenschaft ist das Einfangen von Emotionen.

Fotografen haben nicht viel Freizeit

Er fing an, mit seinem Smartphone zu fotografieren. Zu Weihnachten bekam er seine erste Kamera geschenkt – und schon nach einem Jahr begann er, Geld mit seinen Fotos zu verdienen. Heute ist er sein eigener Chef und kann von seiner Leidenschaft leben. Unter Menschen zu sein, macht ihn glücklich, weshalb er auch so gerne auf Hochzeiten fotografiert.

Doch was macht denn ein gutes Foto aus? Ein gutes Foto ist ein Bild, das man lange anschauen möchte – und das öfters. Man möchte es gerne genau betrachten und es sich merken, weil es einem gefällt. Fotografen sind darin begabt, Emotionen einzufangen, das macht ihre Bilder so besonders. Dies begeistert viele Menschen, weshalb sie einen professionellen Fotografen beauftragen, um besondere Momente einzufangen.

Das Fotografieren ist eine besondere Art der Kunst, weil es der Realität am nächsten kommt. So als wäre die Zeit stehengeblieben, ist es möglich, diesen einen Moment immer wieder anzusehen.

Doch wie viele Personen interessieren sich eigentlich für diese besondere Kunst? Laut der Online-Plattform Statista waren es im Juni 2022 ungefähr 9 Millionen besonders Interessierte und etwa 28 Millionen mäßig interessierte über 14 Jahren in Deutschland. Die Zahlen sind in den Jahren 2018 bis 2022 gleichgeblieben.

„Als Fotograf hat man nicht besonders viel Freizeit“, sagt Julian Müller, insbesondere wenn man selbstständig ist. Wenn er dann doch mal Freizeit hat, beschäftigt er sich eher nicht mit der Fotografie. Das professionelle Fotografieren ist eine schwere Aufgabe. Man muss vieles beachten und sich gut konzentrieren.

Man kann sagen, die Fotografie spielt eine große Rolle in unserem Leben, sie übermittelt unsere Emotionen und erinnert uns an wichtige Momente unseres Lebens. Sie ist eine besondere und emotionale Art der Kunst.

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