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Depressionen sind schwer zu behandeln

Depressive Personen sind für Freunde und Verwandte häufig nicht mehr wiederzuerkennen. Foto: Peter Steffen/dpa
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Depressive Personen sind für Freunde und Verwandte häufig nicht mehr wiederzuerkennen.

Felix Maaß berichtet über die Krankheit.

Von Felix Maaß, 8d, Sophie-Scholl-Schule

Depressionen sind eine schwere psychische Krankheit und können nur durch eine Therapie behandelt werden. In der Regel braucht man sechs bis acht Monate, um eine Depression zu behandeln. Depressionen können in jedem Alter auftreten. Die Symptome bei Jugendlichen und Erwachsenen sind fast gleich. Zu den Symptomen zählen etwa das Gefühl von Wertlosigkeit, Selbstverletzungen oder Schlafstörungen, verminderten Appetit und auch Suizidgedanken oder -versuche.

Ursache für eine Depression kann zum Beispiel Mobbing sein. Oder wenn sich der Partner von einem trennt und es einen schwer psychisch belastend. Oder wenn man eine schwere Krankheit hat, durch die man sehr eingeschränkt ist und man nicht das machen kann, was andere machen. Auch wer misshandelt wurde, leidet später oft unter einer Depression.

Personen, die unter Depressionen leiden, sind häufig nicht mehr wiederzuerkennen, sie verhalten sich oft anders als zuvor. Zum Beispiel reden sie viel weniger oder wollen nur noch alleine sein. Sie haben meistens das Gefühl, dass sie etwas falsch machen und verlieren sich selbst und zweifeln immer mehr an ihrer Existenz. Viele wollen nicht mehr auf der Welt sein und haben Todessehnsucht.

Depressive verlieren häufig ihre Freunde

Mit Menschen, die Depressionen haben, sollte man sehr sorgsam umgehen und sich nicht über sie lustig machen oder sie ständig runtermachen und beleidigen, sondern man sollte sich um sie kümmern und sie aufmuntern. Wenn man depressiv ist, verliert man häufig Freunde, weil sie es manchmal nicht aushalten, mit einer depressiven Person befreundet zu sein.

Es ist schwer, Depressionen zu haben, weil man alles zu ernst nimmt oder weil man dafür ausgelacht wird, dass man depressiv ist und dass man auch häufig nicht ernst genommen wird.

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