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Bewerbungen: Videos oder Webseiten kommen gut an

Durch Bewerbungen via Internet werden selten noch Mappen verschickt.

Irgendwann muss es jeder machen: Bewerbungen schreiben. Doch schon lange wollen Personaler nicht immer nur die klassische Mappe aus Papier sehen. Innovative Ideen sind gefragt.

Von Tobias Montag 

Du hast lange genug die Schulbank gedrückt und suchst nun eine Ausbildungsstelle oder ein Praktikum? Wir haben ein paar Tipps zusammengefasst: Zu allererst solltest du herausfinden, wer deine Bewerbung empfängt. Es ist möglicherweise nicht der baldige Chef, sondern kann heute, im Zeitalter des Outsourcings, ein externer Personaldienstleister sein. Dieser arbeitet nach einem Kriterienkatalog seines Auftraggebers, dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst. Hierbei solltest du genau darauf achten, welche Angaben und Anlagen in der Stellenausschreibung gefordert sind. Achtung: Dienstleiter können Bewerbungen meist nur zuordnen, wenn die Stellenangebotsnummer angegeben ist. Also: genau drauf achten. 

Wenn du deine Bewerbung per Post verschicken willst, dann lege dir eine Bewerbungsmappe zu, die für kleines Geld zu erwerben ist – das kommt besser an. Mittlerweile agieren Unternehmen aber nachhaltiger und verlangen Bewerbung ausschließlich per E-Mail. Besonders viel Wert sollte neben dem Anschreiben natürlich auch auf das Bewerbungsfoto gelegt werden. Der Kostenpunkt im Fotostudio als digitale Datei liegt bei etwa 25 Euro. Meist wird das Bild auch noch retuschiert, um Rötungen im Gesicht zu kaschieren.

Bewerbungs-Webseiten lassen sich mittels Wordpress gestalten 

Gerade in Medienberufen verlangen Chefs ein Bewerbungsvideo und keine schriftlichen Unterlagen. Ist dies aber nicht angegeben, könnt ihr eure Mappe natürlich auch durch ein Video oder gar eine Homepage aufpeppen. Jedoch ist wichtig: Wenn ihr euch unsicher mit den verschiedenen Medien seid, greift lieber auf eine solide Bewerbung aus Papier zurück. Wollt ihr es dennoch wagen, holt euch am besten Unterstützung von Freuden oder eurer Familie, die sich mit dem Thema auskennen. 

Wenn du an einer kreativen Variante mehr Gefallen finden solltest, etwas Neues ausprobieren möchtest, dann kannst du es gerne mit einem Bewerbungsvideo oder einer extra dafür gedachten Bewerbungs-Internetseite versuchen. Für das Video ist es wichtig, dass die Technik professionell ist, das heißt: scharfes Bild, klarer Ton, helles Licht und eine gute Perspektive. Ebenso wichtig ist das Konzept, welches einen roten Faden hat. Erstelle ein Storyboard. Sehr gute Beispiele gibt es online. Die Intention muss deutlich werden. Dreh nicht einfach drauf los. Das Video eignet sich besonders gut zur Selbstdarstellung. Als Clou kannst du den Drehort mit deinem gewünschten Arbeitsort verknüpfen. Filme dich zum Beispiel als Industriekaufkraft in einer alten Fabrikhalle. Damit zeigst du, schon Vorstellungen von deinem Arbeitsplatz hast. 

Alternativ kannst du es auch mit einer Bewerbungs-Webseite versuchen, die man mit Farben, Design und Thema unterschiedlich gestalten kann. Mit Hilfe von Portalen wie Blogger oder Wordpress lassen sich nicht nur Blogs, sondern auch Bewerbungsseiten gestalten. Möglich ist es auch, Dateien hochzuladen, die dann von Personalern heruntergeladen werden können – zum Beispiel Zeugnisse oder Arbeitsproben. Auch kannst du beide Alternativen kombinieren und dein Vorstellungs-Video auf die eigene Bewerbungsseite stellen. So hebst du dich von deinen Mitbewerbern garantiert ab.

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