Samt TV-Auftritt: Jürgen Hardt ist erneut außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU
Solingen. Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) bleibt außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Wie der 61-Jährige mitteilte, wurde er von der Fraktion mit 96 Prozent im Amt bestätigt. Hardt: „Dieses starke Votum werte ich als klares Zeichen des Vertrauens und als Bestätigung, mich weiterhin mit voller Kraft für die außenpolitischen Themen einzusetzen.“ Das gelte gerade in einer Zeit, die von geopolitischer Unruhe und komplexen Herausforderungen geprägt sei.
Markus Lanz: „Ist das ein Kriegsverbrechen?“
In seiner Funktion als außenpolitischer Sprecher war Hardt in der Talkshow bei Markus Lanz zu Gast (Link zur Sendung). Themen waren der Krieg im Gazastreifen sowie die Lage in der Ukraine. Lanz befragte Hardt vor allem zur Lage im Nahen Osten hartnäckig. „Menschen 70 Tage lang abzuriegeln von jeder Hilfslieferung. 50.000 Tote. Zwei von drei Häusern stehen da nicht mehr. Wie nennen Sie das? Ist das ein Kriegsverbrechen?“, wollte Lanz wissen. Die letzte Frage wiederholte er mehrfach.
Hardt wies darauf hin, dass die Hamas die Zivilbevölkerung im Gazastreifen gezielt für Kriegszwecke missbrauche. Und Israel davon ausgehe, dass Hilfslieferungen ohnehin nur die Hamas erreichten. „Es wäre ein Kriegsverbrechen, wenn man durch Vorenthaltung von Hilfsgütern eine Zivilbevölkerung nachhaltig schädigt“, sagte Hardt schließlich.
Hardt (CDU) hatte bei der Bundestagswahl am 23. Februar das Direktmandat für Solingen, Remscheid sowie Wuppertal-Cronenberg und -Ronsdorf gewonnen. Er sitzt seit 2009 im Bundestag und ist seit 2015 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.