Aktion

Wunschbaum: 300 Geschenke für bedürftige Kinder

Der große Weihnachts-Wunschbaum im Rathaus war auch dieses Jahr wieder schnell „abgepflückt“, so dass viele Kinder beschenkt werden können.
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Der große Weihnachts-Wunschbaum im Rathaus war auch dieses Jahr wieder schnell „abgepflückt“, so dass viele Kinder beschenkt werden können.
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Die Aktion im Wermelskirchener Rathaus fand auch dieses Jahr wieder riesigen Anklang.

Wermelskirchen. Der Weihnachts-Wunschbaum im Rathaus findet großen Anklang. Das teilt die Verwaltung jetzt mit. Knapp 300 Wunschkarten sind in Windeseile vom Weihnachts-Wunschbaum abgenommen worden, um den Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen.

„Es ist wieder der absolute Wahnsinn gewesen“, sagt Bürgermeisterin Marion Lück begeistert. „Wir können es selber noch gar nicht fassen, wie toll die Weihnachts-Wunschbaum Aktion wieder in der Stadt angenommen wurde. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, wie unendlich großzügig die Wermelskirchenerinnen und Wermelskirchener sind.“

Aktion findet zumzweiten Mal statt

Zum zweiten Mal hat die Stadt die Aktion für Kinder aus benachteiligten Familien auf die Beine gestellt. Die knapp 300 Karten, die nach dem ersten Advent in den Weihnachtsbaum im Foyer des Bürgerzentrums gehangen wurden, waren in Rekordzeit weg. „Wir konnten gar nicht so schnell gucken, wie die Karten, auf denen die Kinder ihre Weihnachtswünsche notiert hatten, vom Weihnachtswunschbaum abgepflückt wurden“, erzählt Stadtsprecherin Kathrin Kellermann.

Und schon ab dem ersten Tag seien die ersten liebevoll verpackten Pakete zurück ins Rathaus gekommen. Mehrmals täglich sei eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Verwaltung mit einem Rollwagen unterwegs vom Empfang ins „Weihnachtszimmer“ gewesen, in dem die Geschenke für die Kinder gelagert wurden.

Nur zwei Geschenke hätten bis zum gestrigen Mittwoch noch nicht den Weg ins Bürgerzentrum gefunden, wie Wermelskirchens Ex-Bürgermeister Rainer Bleek und Ehrenamtskoordinatorin Christiane Beyer beim Abgleichen der Liste festgestellt hatten. Sie waren aber zuversichtlich. „Und sollten die beiden Geschenke nicht nachgeliefert werden, wird der Verein Radieschen die fehlenden Präsente noch besorgen, damit sich wirklich jedes Kind unter dem Weihnachtsbaum freuen kann“, verspricht Rainer Bleek, Vorsitzender des Vereins Radieschen.

Auch in diesem Jahr hat der ehemalige Bürgermeister die Weihnachts-Wunschbaum Aktion der Stadt Wermelskirchen tatkräftig unterstützt. Denn nur bei ihm wurden die Karten mit den Daten der Kinder gesammelt, damit der Datenschutz gewahrt wird. Vorher hatten der Kinderschutzbund, die Tafel und die Katholische Jugendagentur die Wünsche von Kindern bis 10 Jahre, deren Familien sich nur wenig zum Weihnachtsfest gönnen können, notiert und gesammelt.

Jetzt werden die Geschenke von Ludwig Fein, dem Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, und von Mitarbeitenden des Betriebshofes und der Verwaltung aus dem Rathaus ins Pfarrzentrum St. Michael gebracht. Dort organisiert dann Brigitte Krips, Vorsitzende der Tafel, die Ausgabe der Geschenke an die Kinder.

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