Mein Blick auf die Woche in Wermelskirchen

Wochenmarkt ist an neuem Standort goldrichtig

anja.siebel@rga.de
+
anja.siebel@rga.de

„Der Wochenmarkt pulsiert“ hieß es diese Woche in einer Schlagzeile. Und das ist tatsächlich so. Während in umliegenden Städten, zum Beispiel in Remscheid, die Händler deutliche Umsatzrückgänge spüren, kann man davon in Wermelskirchen nicht sprechen. Das mag unterschiedliche Gründe haben, einer ist aber wohl auf jeden Fall der neue Standort.

Mit Beginn der Arbeiten am Loches-Platz wurde der Wochenmarkt an die Telegrafenstraße verlegt. Und dieser Umzug hat ihm gut getan. Es gibt mehr Laufkundschaft an dieser zentralen Stelle. Kunden, die „mal eben“ ins Geschäft in der Innenstadt gehen und etwas erledigen möchten, schauen gleich auch mal auf dem Wochenmarkt vorbei.

Und: Die Stände machen sich gut, dort, an der Telegrafenstraße. So gut, dass gleich auch der Bergische Feierabendmarkt im Sommer dort stattfindet. Ein markt, der dem Wochenmarkt durchaus ähnelt, aber eben abends stattfindet. Auch er wird von den Besuchern prima angenommen. Das Bürgerforum hat nun einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Wochenmarkt möge am neuen Standort bleiben, heißt es darin. Das wäre tatsächlich sinnvoll. Denn dieser Standort hat sich nun bewährt.

*

Die erneute Automatensprengung bei der Commerzbank hat vor allem die Anwohner, aber auch andere Wermelskirchener schockiert. Nicht nur die Brutalität, mit der die Täter vorgehen, sondern auch die Tatsache, dass es allein am Gebäude der Commerzbank schon zum zweiten Mal zu einer solchen Sprengung gekommen ist.

Andreas Müßener von „Zukunft Wermelskirchen“ will nun erneut den Grund für die Automatensprengungen an der seiner Ansicht nach „fehlenden Polizeipräsenz“ festmachen und fordert unter anderem in einem Schreiben an die Bürgermeisterin, dass die Polizei-Dependance im ehemaligen Stadtcafé häufiger besetzt sein soll. Marion Lück setzt dem indes entgegen, dass die Automatensprengungen kein Wermelskirchen-spezifisches Phänomen seien, sondern diese Art von Verbrechen vielmehr bundesweit begangen werden, insbesondere in Kommunen mit einer guten Autobahnanbindung, weil damit eine schnelle Fluchtmöglichkeit vorhanden ist.

Damit hat sie recht. Das bestätigt auch die Polizei. Bisher hat die Kriminal-Statistik zudem keine Auffälligkeiten gezeigt, die mit der in fehlenden Polizeiwache in Wermelskirchen in Verbindung stehen könnten. Die Forderungen, die Andreas Müßener stellt, sind deshalb nicht nachzuvollziehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen
Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen
Kreisverwaltung plant 91 neue Stellen
Dhünn erhält seinen vorweihnachtlichen Treff zurück
Dhünn erhält seinen vorweihnachtlichen Treff zurück
Dhünn erhält seinen vorweihnachtlichen Treff zurück
Betrunkener Autofahrer gefährdet Straßenverkehr
Betrunkener Autofahrer gefährdet Straßenverkehr
Betrunkener Autofahrer gefährdet Straßenverkehr
Wettbewerb sucht Gesangstalente
Wettbewerb sucht Gesangstalente
Wettbewerb sucht Gesangstalente

Kommentare