Finanzen

WiW will Digitalisierung vorantreiben

Veranstaltungen wie À la carte brachten dem Verein eher Defizite ein.
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Veranstaltungen wie À la carte brachten dem Verein eher Defizite ein.

Die klassischen Veranstaltungen haben im Geschäftsjahr eher ein Minus eingebracht.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Mehr Arbeit bei gleichem Personalbestand. So fasste André Frowein auf der Jahreshauptversammlung des Marketingvereins „Wir in Wermelskirchen“ (WiW) den Einsatz von Vorstand und Aktiven zusammen. „Wir bewegen uns auf 250 000 Euro Umsatz im Jahr zu – das ist sehr ambitioniert“, betonte der WiW-Vorsitzende und stellte gleichzeitig fest: „Es macht riesigen Spaß, und wir sind alle voller Engagement bei der Sache.“ Darin spiegele sich die Botschaft der neuen Ausrichtung des WiW-Außenauftritts wider: „Wir l(i)eben Wermelskirchen.“

Für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet der Marketingverein Erträge in Höhe von 242 900 und Aufwendungen von 242 800 Euro. Darunter fallen Personalkosten von 83 500 Euro. Den größten Batzen macht allerdings die Position „Veranstaltungen/
Aktionen“ aus, wie Schatzmeister Jörg Hausmann ausblickte. Demnach sind in diesem Bereich knapp 140 000 Euro an Erträgen erwartet, denen Aufwendungen von 111 200 Euro gegenüber stehen.

Wirtschaftliche Veranstaltungen decken defizitäre

„Es gelingt uns, dass wirtschaftliche Veranstaltungen und Aktionen die defizitären finanzieren“, rechnete Hausmann vor. Überschüsse hätten im Geschäftsjahr 2021/22 die Zählscheinaktion (18 800 Euro), die WiW-Kulturfabrik-Events (4500 Euro) und die Blumenampel-Aktion (2700 Euro) gebracht. Nikolaus- und Sankt Martinszug, das À la carte-Wochenende sowie das Kirmes-Opening verursachten jedoch ein Minus von 5800 Euro.

Dass 2021/22 mit einem Überschuss von 4655,51 Euro statt den im Wirtschaftsplan vorgesehenen 140 Euro abgeschlossen wurde, sei „einmaligen Sondereffekten“ wie knapp 16 000 Euro aus der Corona-Überbrückungshilfe III zu verdanken, stellte Jörg Hausmann fest. Dem Marketingverein ginge es finanziell gut, die Liquidität belief sich Ende März auf 130 345 Euro. Aber, so der Schatzmeister: „Wir brauchen den jährlichen Zuschuss der Stadt und brauchen wieder steigende Mitgliederzahlen.“ Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen würden nämlich sinken.

Einstimmig erteilten die 30 Anwesenden im Haus Eifgen dem Vorstand Entlastung. Ebenso einstimmig wählte die Hauptversammlung den 46-jährigen Informatiker Dennis Albrecht zum Sprecher des neu gegründeten WiW-Netzwerks „Digitalisierung“.

Kommissarisch kümmern sich Ulla Buhlmann und Ulla Hybel-Wagner um die Federführung im Netzwerk „Gesundheit“.

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