Einsatz

Zwei Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Schürholz

Die Feuerwehr rückte nach Schürholz aus.
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Die Feuerwehr rückte nach Schürholz aus.

Das Feuer war am Mittwochabend in vor dem Haus stehenden Müllcontainern ausgebrochen. 38 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Wermelskirchen. Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Schürholz wurde am Mittwochabend das im Haus wohnende Ehepaar leicht verletzt. Wie der stellvertretende Chef der Feuerwehr, Ingo Müller, berichtet, ging der Notruf der Hausbewohner gegen kurz vor 20 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Der Brand war in vor dem Haus stehenden Müllcontainern ausgebrochen und bereits auf die Schieferfassade des Hauses übergegangen. Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen aus: dem Löschzug 4 (Dabringhausen/Dhünn/ Halzenberg), dem Löschzüg 3 (Eipringhausen/ Dhünn), dem Löschzug der hauptamtlichen Wache und einem Rettungswagen. „Der kommt immer bei Brandeinsätzen mit“, erklärt Ingo Müller, „zum Schutz unserer Besatzung und im Falle von Verletzten vor Ort.“

Als Feuerwehrmann vor Ort in Dabringhausen übernahm Sebastian Engelke die Einsatzleitung. Beim Eintreffen sahen die Einsatzkräfte, dass das im Haus lebende Ehepaar bereits begonnen hatte, mit einem Schlauch das Feuer zu löschen. Das stellte sich aber rcht kompliziert dar: „Es brannte zwischen der Verschieferung und dem Mauerwerk, da kommt man seh schlecht dran“, sagt Ingo Müller. Um einen Dachstuhlbrand zu verhindern, deckten die Feuerwehrleute das Dach zum Teil ab und entfernten die Dachhaut. Müller: „Gott sei Dank ist es uns trotz des komplizierten Einsatzes gelungen, einen Dachstuhlbrand zu verhindern.“ Bewohnbar sei das Haus in Schürholz derzeit dennoch nicht. Der Grund: Rußpartikel kleben überall, auch im Innern des Hauses.

Der Einsatz der insgesamt 38 Feuerwehrleute dauerte insgesamt bis etwa 22.15 Uhr. „Wir waren noch lange damit beschäftigt, die Glutnester aufzuspüren und mit einem C-Rohr zu löschen.“ Zum aufspüren der Glutnester nutzten die Feuerwehrleute eine Wärmebildkamera. Die beiden Bewohner des Hauses wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht. acs

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