Polizei

Streit endet im Krankenhaus und mit Führerscheinentzug

 Im Krankenhaus und mit einem Führerscheinentzug für einen Wermelskirchener endete ein Streit zwischen zwei Autofahrern am Dienstag.
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 Im Krankenhaus und mit einem Führerscheinentzug für einen Wermelskirchener endete ein Streit zwischen zwei Autofahrern am Dienstag.

Wermelskirchener fuhr Kürtener an.

Wermelskirchen. Im Krankenhaus und mit einem Führerscheinentzug für einen Wermelskirchener endete ein Streit zwischen zwei Autofahrern am Dienstag.

Die beiden fuhren hintereinander auf der L 310 von Odenthal in Richtung Kürten. „Aufgrund eines Überholvorganges eines Landrovers war der Überholte derart erzürnt, dass er seinen Pkw in Höhe eines Fußgängerüberweges mitten im Kreisverkehr in Bechen stoppte, die Warnblinkanlage einschaltete und sich zur Fahrertür des vor ihm wartenden Landrover begab“, schildert die Polizei. Der 55-jährige Kürtener habe nach Zeugenangaben mehrfach auf die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen und sich vors Fahrzeug gestellt, um den Fahrer an der Weiterfahrt zu hindern.

„Der Fahrer des Landrovers fuhr daraufhin zügig an, wobei der Kürtener über die linke Seite der Motorhaube und den Kotflügel stürzte“, schreibt die Polizei. Er hätte sich kurzzeitig am linken Außenspiegel festgehalten und sei mitgerissen worden, bevor er einen Teil des Außenspiegels abgerissen hätte und auf den Asphalt geprallt sei. „Nach dem Sturz lag der Mann zunächst bewusstlos auf der Fahrbahn.“ Passanten hätten über Notruf die Polizei und den Rettungsdienst gerufen. „Der Fahrer des Landrovers entfernte sich zunächst von der Örtlichkeit, kam jedoch wenig später zurück.“

Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht

Gegenüber der Polizei hätte der 51-jährige Wermelskirchener in einer ersten Vernehmung vor Ort angegeben, dass ihm der Pkw nach einem Überholmanöver teilweise sehr dicht aufgefahren wäre. Im Kreisverkehr sei der Fahrer dann an seine Fahrertür gekommen und hätte wie wild darauf eingeschlagen. Aus Angst vor der aggressiven Art und einer körperlichen Überlegenheit sei er dann weggefahren. Den Sturz des Mannes wollte er nicht gesehen haben.

Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Wermelskircheners beschlagnahmt. Er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Am Sonntag verletzte sich ein Motorradfahrer nach einem Unfall schwer.

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