Katt

Kleinkunstabo sorgt für fünffachen Spaß

Tina Häussermann ­präsentiert am 13. Januar „Futschikato“.
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Tina Häussermann ­präsentiert am 13. Januar „Futschikato“.

Kabarett und Comedy in der Kattwinkelschen Fabrik.

Von Laura Wagener

Wermelskirchen. Zahlreiche Künstler betreten im Herbst und Winter wieder die Bühne der Katt. Für wahre Kabarett-Liebhaber bietet diese nun das Kleinkunstabo „takeFIVE“ an – damit können fünf ausgewählte Veranstaltungen zu einem Gesamtpreis von 60 Euro besucht werden. Die Vorverkaufsgebühr entfällt dabei. Alle Tickets gibt es online zum sofortigen Ausdruck unter:

www.kattwinkelsche-fabrik.de

Anne Folger macht im September den Auftakt.

Das Programm reicht von karrierefreiem Wohnen über Fußreflexzonen bis hin zum Philosophieren über Künstliche Intelligenz: Wir geben einen Überblick über die Veranstaltungen.

Anne Folger – „Fußnoten sind keine Reflexzonen“: Manche Anmerkungen findet man nicht im Text. Den kleingedruckten Stachel hinter dem Kompliment, die euphorische Schlagzeile mit ironischem Beigeschmack. Mit Wortwitz und Ironie singt Klavierkabarettistin Anne Folger im Rosamunde-Pilcher-Stil gegen Großkonzerne und über das Glück, zu fliegen, wenn die Beine fest auf dem Boden stehen. Dabei beeindruckt sie mit ihrem musikalischen Können. Ein Abend mit Geschichten, wunderschönen Liedern und einer Menge Humor.
Freitag, 23. September, 20 Uhr

Philipp Weber gastiert am 28. Oktober mit seinem Programm „KI: Künstliche Idioten!“

Philipp Weber – „KI: Künstliche Idioten!“: Digitalisierung, Gentechnik, Künstliche Intelligenz: Der Mensch rast in die Zukunft. Doch statt nach vorne zu blicken, starren alle auf ihr Smartphone. „Homo digitalis“ nennt Kabarettist Philipp Weber die Menschen der Gegenwart. Wird der Mensch nun durch Maschinen ersetzt? Kommt das „Ende der Arbeit“? Oder sind wir schon längst Roboter, die nur davon träumen, Menschen zu sein? Und wo bleiben Zeitmaschine und das Bier zum Downloaden? Mit seinem Programm „KI: Künstliche Idioten!“ ist Weber unter die Propheten gegangen und philosophiert über die Fragen des digitalen Zeitalters.
Freitag, 28. Oktober, 20 Uhr

Bei Robert Griess heißt es: „Apocalypso, Baby!“

Robert Griess – „Apocalypso, Baby!“: „Diese Show ist ein klares Statement gegen Dystopien, Despoten und die Deppen, die ihnen auf den Leim gehen“ heißt es in der Show-Ankündigung. „Jeden Tag geht in den News die Welt unter, von Ukraine und Klimawandel bis Facebook und Netflix: Nirgends mehr Utopien.“ Kabarettist Robert Griess will die Antwort darauf haben: Unter dem Motto „Wir retten die Welt!“ verwandelt der Kölner satirisch all die Themen, die schlechte Laune machen, in ein Spektakel der Komik. Dabei stellt er die entscheidende Frage: Wer oder was kann die Welt noch retten? Fridays for Future? Die Bundeswehr? Karl Lauterbach? Yoga? Mit dabei sind schräge Charaktere, die sich um Kopf und Kragen reden: Wohnungsmakler, die Schlafplätze unter Rheinbrücken vermieten; Grüne, die mit ihren Kindern über ökologisch-nachhaltigen Krieg streiten und Griess‘ Kultfigur Stapper, der nach 15 Jahren auf Hartz IV tatsächlich einen neuen Job hat.
Freitag, 25. November, 20 Uhr

Um „Karrierefreies Wohnen“ dreht es sich bei Matthias Reuter am 16. Dezember.

Matthias Reuter – „Karrierefreies Wohnen“: Manchmal wird ein Programmtitel zum Alltag. Als Matthias Reuter sein neues Kabarettprogramm „karrierefreies Wohnen“ nannte, ahnte er nicht, dass er das dann erst einmal ein Jahr lang machen würde. Die uralte schwedische Möbelverkäuferfrage „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ beantwortet er mit dem Satz „Ich wohne. Um noch was vom Leben mitzukriegen“. „Karrierefreies Wohnen ist der Versuch, im vierten Stock am Boden zu bleiben, während gleichzeitig vor der Tür der ganz normale Wahnsinn patrouilliert: weltreisende Viren, wahlkämpfende Wichtigtuer, falsche Dachdecker und Polizisten, Plauderkassen im Supermarkt und Saugroboter mit Kosenamen. Und ständig die bange Frage: Ist Kabarett überhaupt noch systemrelevant?“, verspricht die Ankündigung.
Freitag, 16. Dezember, 20 Uhr

Tina Häussermann – „Futschikato“: Kabarett, Musik und Selbstverteidigung. Als zweifache Mutter und einfache Ehefrau hat sie den schwarzen Gürtel in Futschikato, sagt Tina Häussermann. Sie weiß, wann kaputt kaputt ist, und wann die Heißklebepistole noch was retten kann. Und wenn gerettet ist, was zu retten ist, klebt sie am Zeitgeist und plaudert darüber, wie es wäre, den eigenen Mann doch mal per Post zu verschicken und wie geschickt so eine piepsende Einparkhilfe im Konfliktdschungel einer Beziehung ist. Die Klavierkabarettistin verteidigt sich gegen Wandtattoos, Straßenmusiker und Strafzettel und erklärt, warum es so befreiend ist, ein lautes und herzhaftes „Futschikato“ in die Welt hinaus zu pfeffern.
Freitag, 13. Januar 2023, 20 Uhr

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