Impfaktion

Grünes Licht für Impfung bei der Lebenshilfe

Geschäftsführer Axel Pulm freut sich. Foto: Anja Carolina Siebel
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Geschäftsführer Axel Pulm freut sich.
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Am Montag sollen rund 500 Mitarbeiter endlich immunisiert werden.

Wermelskirchen. Am Dienstag war er endlich fix, der Impftermin bei der Lebenshilfe. Am kommenden Montagmittag wird dort eine große Impfaktion mit rund 500 behinderten und nicht behinderten Mitarbeitern stattfinden. „Wir haben uns bisher noch nicht getraut, alle zu informieren“, sagte Lebenshilfe-Geschäftsführer Axel Pulm auf Nachfrage. Denn erst vorige Woche hatten er und seine Mitarbeiter schlechte Erfahrung mit der Vorfreude auf eine Impfung gemacht.

Wie berichtet, war alles schon für die große Impfaktion vorbereitet, die Impfarzt Dr. Hans-Christian Meyer mit Helfern durchführen wollte. „Ich war davon ausgegangen, dass wir hier im Nordkreis mit den Impfungen der Prioritätsstufe 1 durch sind und nahtlos weitermachen können“, sagt Meyer noch einmal. Aber das Gesundheitsministerium des Landes sah das anders und stoppte die Aktion.

Seit Montag steht es aber nun fest: Impfungen in teil-stationären und stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen sind dem 8. März vorgesehen. Und zwar wie bereits geplant von so genannten „mobil aufsuchenden Teams“.

Bisher bestand immer das Risiko einer Ansteckung

„Die Impfungen sollen dabei vorwiegend in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) stattfinden“, heißt es im Erlass des Ministeriums.

„Wir freuen uns sehr, wenn endlich alle durchgeimpft sind“, sagt Geschäftsführer Axel Pulm. Bisher mussten Geschäftsleitung und Mitarbeiter immer mit dem Risiko leben, dass sich vielleicht doch jemand ansteckt. Gleichwohl die Sicherheitsstandards an der Altenhöhe immer hoch waren. So kommen Besucher nur mit einem negativen Schnelltest ins Gebäude. Und auch die Mitarbeiter werden regelmäßig getestet.

Ausbruch im Caritas-Wohnheim am Wochenende

Allerdings kam es am Wochenende im Caritas-Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen in Wermelskirchen doch zu einer Ansteckung. Wie berichtet, war eine Person aus der Mitarbeiterschaft positiv auf das Corona-Virus, mit Hinweisen auf die britische Virus-Variante, getestet worden. Bei einer anschließenden Testaktion wurden insgesamt neun weitere Personen, sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner, aus der Heimstatt positiv auf das Corona-Virus getestet.

„Das hätten wir gut verhindern können, wenn es mit den Impfungen schneller gegangen wäre“, sagt Dr. Hans-Christian Meyer. Umso froher sei auch er, dass es in der kommenden Woche dann auch für die Lebenshilfe-Mitarbeiter soweit ist. „Das war längst überfällig“, findet Meyer.

Impfungen können ab dem 1. April auch in Wermelskirchen in der Schwerpunktpraxis im Bürgerzentrumstattfinden.

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