Deutsche Bank

Geldautomat in Wermelskirchen gesprengt - Täter erbeuten fünfstelligen Betrag

Ein Geldautomat der Filiale der Deutschen Bank an der Telegrafenstraße in Wermelskirchen wurde am Dienstagmorgen gesprengt.
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Ein Geldautomat der Filiale der Deutschen Bank an der Telegrafenstraße in Wermelskirchen wurde am Dienstagmorgen gesprengt.
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Nach der Sprengung eines Geldautomaten in der Filiale in der Nacht zu Dienstag ist mittlerweile die Summe bekannt, die die drei unbekannten Täter erbeuten konnten.

+++Update, 18. November, 16.07 Uhr+++

Eine große Holzplatte verdeckt die massiv beschädigte Fassade der Deutschen Bank-Filiale auf der Telegrafenstraße. Die Verwüstung in den Räumen dahinter lässt sich jetzt nur noch erahnen. Nach der Sprengung eines Geldautomaten in der Filiale in der Nacht zu Dienstag ist mittlerweile die Summe bekannt, die die drei unbekannten Täter erbeuten konnten. Sie bewegt sich laut Christian Tholl, Sprecher der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis, im „unteren fünfstelligen Bereich“.

Die Täter sind weiterhin auf der Flucht – die Chance, sie zu fassen, ist als gering einzustufen. „Aus der Bevölkerung gibt es aber sehr viele Hinweise, denen wir derzeit nachgehen“, sagt Tholl. Ob das mit dem Video eines Anwohners zusammenhängt, der die Täter nach der Tat mit seinem Smartphone filmen konnte ? „Das wissen wir nicht“, sagt Tholl. „Dieses Video ist aber für viele Neugierige sicher sehr interessant. Auch für uns ist es spannend.“ ala

+++ Update 11.17 Uhr+++

Wermelskirchen. Anwohner der Telegrafenstraße wurden von dem lauten Knall gegen 2.22 Uhr in der Nacht zu Dienstag geweckt. Zeitgleich ging Alarm bei der Polizeidienststelle ein. Der Grund: Unbekannte hatten in den frühen Morgenstunden einen Geldautomaten in der Filiale der Deutschen Bank gesprengt.

„Laut Aussage der Anwohner waren es drei dunkel gekleidete Männer, die später in einem schwarzen BMW-Kombi mit Wuppertaler Kennzeichen davonfuhren“, berichtet Polizeisprecher Christian Tholl, der noch am späten Vormittag vor Ort an der Telegrafenstraße war. „Wir haben natürlich das Kennzeichen ermittelt und es war gestohlen“, fügt er hinzu. Die Fassade der Filiale der Deutschen Bank wurde massiv beschädigt. Laut Christian Tholl besteht keine Einsturzgefahr, „aber wir haben vorsichtshalber einen Statiker bestellt, der das Ganze prüft.“ Zudem war am Vormittag ein Sprengstoffexperte vor Ort, um sicherzustellen, dass es nicht zu weiteren Explosionen kommen konnte.

Die Filiale ist massiv beschädigt worden.

Die Wohnungen sind weiterhin bewohnbar, zum Glück wurde auch niemand durch die schwere Explosion verletzt. Die Bankfiliale allerdings nicht mehr nutzbar. Sie sollte ohnehin im vierten Quartal des Jahres schließen.

Das betroffene Stück der Telegrafenstraße war aufgrund der Aufräumarbeiten für mehrere Stunden, auch noch am Vormittag gesperrt. Linienbusse mussten auf den Brückenweg ausweichen. Bis etwa vier Uhr am Morgen gab es eine Großfahndung der Polizei, unter anderem mit einem Hubschrauber, um die Täter zu ermitteln. Ohne Erfolg.

Beute haben die Täter auf jeden Fall gemacht“, sagt Christian Tholl. Ein Geldautomat sei zerstört, aus einem anderen fehle die Geldkassette. Am Boden verstreut hätten die Ermittler Geldscheine gefunden. Wie viel Geld die Unbekannten letztlich erbeutet hätten, sei aber noch unklar.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter mit einem so genannten Festsprengstoff, wie beispielsweise TNT, am Werke gewesen seien. Tholl: „Es gibt auch Fälle, da versuchen sie mit einem Gasgemisch die Automaten zu sprengen. Danach sah es hier aber nicht aus.“

Meist seien es Täter aus den Niederlanden, die über die Grenze kämen und im Bundesgebiet Geldautomaten sprengen würden. „Mit hochmotorigen Fahrzeugen wie BMW oder Audi“, sagt Polizeisprecher Christian Tholl. Die Chancen, die Täter zu fassen, stünden für die Polizei in der Regel eher schlecht.

Unsere erste Meldung vom 16. November, 08.50 Uhr

Wermelskirchen. In Wermelskirchen haben Unbekannte in der Telegrafenstraße einen Geldautomaten der Deutschen Bank gesprengt. Anwohner wurden gegen 2.22 Uhr von einem lauten Knall geweckt.

Laut Polizei berichten Anwohner von drei dunkel gekleideten Männern, die im Anschluss mit einem schwarzen BMW Kombi in Richtung Autobahn 1 flüchteten. Das Auto hatte ein gestohlenes Wuppertaler Kennzeichen.

Die Fassade der Filiale der Deutschen Bank wurde massiv beschädigt. Nach Angaben der Polizei besteht keine Einsturzgefahr, die Wohnungen über der Bankfiliale bleiben bewohnbar.

Bis vier Uhr in der Nacht lief eine Großfahndung mit dem Hubschrauber. Sie blieb ohne Erfolg. Wie hoch die Summe der Beute ist, ist laut Polizei unklar - aus einem kleinen Geldautomaten fehle die Geldkassette, der zweite habe Schäden davon getragen.

Die Telegrafenstraße ist gesperrt. to

In Remscheid wurde vor Kurzem ein Bankautomat der Sparkasse gesprengt.

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