Achter Teil

Freibad Dabringhausen wird zur Fernsehfilmkulisse

Sie erzählen den achten Teil der Geschichte um „Meine Mutter“ (v. l.): Margarita Broich, Diana Amft, Heinke Trinker, Hannes Hellmann und Marion Kracht.
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Sie erzählen den achten Teil der Geschichte um „Meine Mutter“ (v. l.): Margarita Broich, Diana Amft, Heinke Trinker, Hannes Hellmann und Marion Kracht.

ARD dreht Szenen für eine Serie mit einer bekannten Schauspielerin in Wermelskirchen.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. Auf dem Parkplatz an der Coenenmühle in Dabringhausen herrscht Hochbetrieb. Die Filmcrew kommt gleich zur Mittagspause. Denn im benachbarten Freibad laufen Dreharbeiten für den nächsten Teil der ARD-Reihe „Meine Mutter“ – mit Diana Amft und Margarita Broich. Eigentlich finden die Dreharbeiten für den Film der Degeto-Reihe im Rhein-Sieg-Kreis und in Remscheid statt. An diesem sonnigen Tag macht das Team aber einen Stopp in Dabringhausen – mit allem, was dazu gehört. Caterer, riesige Laster, Fahrservice.

Ehrenamtliche helfen mit, wo sie können

Schon vor einer ganzen Weile kam die Anfrage der Agentur bei Dominik Roenneke vom Betreiberverein des Freibads auf den Tisch. Und es passte: Vor allem die Kulisse im Tal der Linnefe habe den Filmemachern gefallen. Also habe man einen Termin während der Saisonvorbereitungen vereinbart – noch bevor das Wasser in die Becken gefüllt wird. Für den Verein sei das auch ein kleines Zubrot hatte Kurt Genz vom Förderverein bereits nach dem Zustandekommen der Kooperation erklärt und sich über die schöne Zusammenarbeit gefreut. Am Drehmorgen packen dann auch Ehrenamtliche der Freibadvereine mit an. Sie beantworten Fragen, zaubern Requisiten wie das alte Bad-Tor aus dem Hut und helfen, wo sie können „Ein schönes Erlebnis“, sagt Dominik Roenneke.

Genau einen Tag gastiert das große Filmteam im Tal der Linnefe – bevor die Freibadvereine wieder die Saisonvorbereitungen aufnehmen und das frische Wasser in die Becken einfüllen.

Welche Szene für „Meine Mutter“ wird in Wermelskirchen gedreht?

Welche Szene für den Film „Meine Mutter und die Gerüchteküche“ im Freibad entsteht, ist nicht rauszukriegen. Allerdings pustet ein Mitglied der Filmcrew große Mengen dunklen Laubs durch das Bad. Das achte Kapitel der Geschichte scheint im Herbst zu spielen. Fest steht: Die Geschichte von Antonia Janssen, verkörpert von Diana Amft, und ihrer Mutter Heidi (Margarita Broich) geht in die nächste Runde. Und damit auch das Geschehen rund um die Kupferkanne, in der seit 2017 gebrutzelt, gestritten und geliebt wird. Bisher verrät die ARD nur wenig: Antonia Janssen steht in der neuen Folge wieder selbst am Herd, während die Gerüchteküche im Dorf brodelt. Ist die junge Köchin schwanger? Und wenn ja: von wem? Zu Tonis Bedauern kommt nach einem beschwipsten Ausrutscher nur ihr Ex-Freund Hajü – gespielt von Nikolaus Benda – in Frage.

Mit dabei sind in der Fortsetzung auch die Schauspieler Hannes Hellmann, Marion Kracht und Heike Trinker.

Zwei neue Filme

Fernsehen: Sechs Teile der Degeto-Reihe „Meine Mutter“ hat die ARD bereits gezeigt – und gewann damit zeitweise sogar das Quotenranking. 1,60 Millionen Zuschauer sahen damals die Premiere. Im März 2021 strahlte der Sender die vorerst letzte Folge „Meine Mutter und plötzlich auch mein Vater“ aus.

Termin: Zwei neue Filme der Reihe entstehen aktuell. Wann Teil sieben und Teil acht ausgestrahlt werden, ist noch offen.

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