Ursache war wohl ein Weihnachtsbaum

Erst brennt nur das Wohnzimmer, dann das Haus

Ob das Haus abgerissen werden muss oder noch standhält, wird jetzt ein Statiker entscheiden. Foto:Tim Oelbermann
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Ob das Haus abgerissen werden muss oder noch standhält, wird jetzt ein Statiker entscheiden.

Zwei Verletzte forderte am Sonntagabend ein Hausbrand am Rotdornweg. Gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr erstmals zum Brand des frei stehenden Einfamilienhauses gerufen.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Beim Eintreffen am Einsatzort bemerkten die Wehrleute, die mit allen verfügbaren Einsatzkräften ausgerückt waren, dass ein Zimmer des Hauses nahezu komplett ausgebrannt war.

Zwei ältere Bewohner mussten vom Rettungsdienst betreut und dann ins Krankenhaus gebracht werden. Wie Einsatzleiter Ingo Müller mitteilt, haben sie Rauchgasverletzungen erlitten. Der Mann sei leicht, die Frau schwer verletzt worden. Das frei stehende Einfamilienhaus ist laut Ingo Müller nicht mehr bewohnbar.

Brandbekämpfung dauerte bis 12 Uhr am Montagmittag

Die Feuerwehr führte am späten Abend noch umfangreiche Lösch- und Belüftungsmaßnahmen durch. Müller: „Wir haben unter anderem zwei unabhängige Wärmebildkameras eingesetzt, um Glutnester aufzuspüren. Und das auf allen Etagen, vom Keller bis zum Spitzboden“, unterstreicht der stellvertretende Feuerwehrchef.

Einfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.
Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.  © Tim Oelbermann

Später sei das Gebäude dann versiegelt und der Polizei zum Ermitteln der Brandursache freigegeben worden. Gegen 2.30 Uhr am frühen Montagmorgen schellte dann allerdings erneut der Alarm bei der Feuerwehr. Glutnester, die vorher nicht sichtbar gewesen waren, hatten sich erneut entzündet und das Haus in Brand gesetzt. „Drei Stockwerke standen praktisch in Vollbrand“, sagt Ingo Müller, der in der Nacht ein zweites Mal mit allen verfügbaren Einsatzkräften der Stadt Wermelskirchen vor Ort war und versuchte zu retten, was zu retten war. Die Schwierigkeit: Die Statik des Hauses war nicht mehr belastbar, so dass die Wehrleute dem erneuten Brand nur von außen Herr werden konnten.

Müller: „Ein sogenannter Innenangriff ist immer effektiver als das Löschen von außen. Das konnten wir aber wegen der dann massiven Gefährdung unserer Einsatzkräfte nicht mehr verantworten.“ Ob das Haus nun komplett abgerissen werden muss, werde ein Statiker entscheiden müssen, sagt der Einsatzleiter auf Nachfrage.

Bis 12 Uhr am Montagmittag waren die Feuerwehrleute beschäftigt. „Wir werden die Situation auch am Nachmittag und Abend noch einmal kontrollieren, um eventuelle erneute Brandherde aufzuspüren“, sagt Ingo Müller. Laut ersten Erkenntnissen des Brandermittlers der Polizei waren die Kerzen eines noch in der Wohnstube stehenden Weihnachtsbaums wohl Auslöser des verheerenden Brandes. Es handelte sich dabei laut Polizeisprecher Ingo Tholl wohl um echte Kerzen.

Erste Meldung von 7 Uhr

Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Wermelskirchen kurz nach 21 Uhr zum Rotdornweg alarmiert.

Ein Einfamilienhaus am Rotdornweg ist nach einem Brand unbewohnbar.

Wermelskirchen. Ein Einfamilienhaus war dort in Brand geraten. Im hinteren Bereich des Hauses brannte ein Wohnzimmer völlig aus. Die Feuerwehr war mit allen verfügbaren Einsatzkräften ausgerückt, da noch Personen im Gebäude vermutet wurden. Zwei ältere Bewohner des Hauses mussten vom Rettungsdienst betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Das freistehende Einfamilienhaus ist laut Einsatzleiter Ingo Müller nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. asc, to

Sechs beschädigte Autos und etliche zerstörte Garagen - das ist die Bilanz eines Brandes, der sich am Donnerstagabend in einem Garagenhof an der Ibacher Straße in Remscheid ereignet hat. 

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