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Brandstiftung in Sparkasse - Polizei nimmt 27-Jährigen Tatverdächtigen fest

Sparkasse bleibt erstmal geschlossen.
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Sparkasse bleibt erstmal geschlossen.
  • VonKatharina Birkenbeul
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Am Sonntag brannte es in der Telegrafenstraße. Die Polizei geht nun von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

+++ Update, 17. Januar, 11 Uhr +++

Wermelskirchen. Nach einem kleinen Brand in der Sparkasse an der Telegrafenstraße am Sonntagmittag geht die Polizei mittlerweile von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Im Vorraum der Sparkasse konnte ein kleiner Benzinkanister gefunden werden. Durch eine gute Personenbeschreibung von Zeugen und durch Kameraaufnahmen der Bank konnten Polizisten einen 27-jährigen Wermelskirchener identifizieren und fahndeten umgehend mit zahlreichen Einsatzkräften nach dem Mann. 

Eine Streifenwagenbesatzung, die in der Fahndung nach dem Mann eingesetzt war, wurde vom Angestellten einer Tankstelle in der Berliner Straße angesprochen, da er Angaben zu dem gesuchten Mann machen wollte. Dieser hatte um kurz vor 11 Uhr einen Benzinkanister in der Tankstelle entwendet und an einer Zapfsäule mit Benzin gefüllt, ohne zu bezahlen. Er wurde in der Tankstelle von der Kameraüberwachung aufgezeichnet, so dass er auch hier zweifelsfrei identifiziert werden konnte.

Noch am gleichen Abend wurde der gesuchte 27-Jährige an seiner Wohnanschrift angetroffen. Er wurde vorläufig festgenommen und seine Wohnung wurde nach Beweismitteln durchsucht.

In der Polizeiwache wurde ein Arzt hinzugezogen, um wegen einer möglichen psychischen Erkrankung eine zwangsweise Unterbringung des Täters nach PsychKG zu prüfen. Diese Einweisung wurde zunächst nicht angeordnet und der 27-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus dem Gewahrsam der Polizeiwache entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Diebstahls.

Das war geschehen: Gegen 11.37 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in der Filiale der Sparkasse in der Telegrafenstraße gerufen. Vor Ort konnten sie das kleine Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Am Teppich, an einer künstlichen Pflanze, an Lampen und an der Decke entstand durch den Brand ein Sachschaden.

+++ Update, 16. Januar, 18 Uhr +++

Wermelskirchen. Aufmerksame Passanten entdeckten am Sonntag gegen 11.30 Uhr ein Feuer im Vorraum der Sparkasse an der Telegrafenstraße. „Unter dem Strich war es nichts Dolles“, berichtete der stellvertretende Feuerwehrchef Ingo Mueller. Es habe im Vorraum der Sparkasse ein Stück des Bodenbelags gebrannt. Das Feuer habe man rasch gelöscht. Allerdings seien die Löschzüge 1 und 2 sowie die hauptamtlichen Kräfte länger mit dem Lüften des Gebäudes beschäftigt gewesen.

Die Brandursache ist unklar, aber die Polizei schließt nicht aus, dass das Feuer absichtlich gelegt worden ist. Sie hat Ermittlungen aufgenommen. Laut Sparkassendirektor Rainer Jahnke ist nicht nur der SB-Bereich, sondern auch der vordere Kassenbereich durch das Feuer beeinträchtigt. Deshalb wird eine Woche kein Publikumsverkehr möglich sein. Kunden müssen die Automaten Berliner Straße, Dabringhausen, Rathaus und Tente nutzen.

Unsere erste Meldung vom 16. Januar, 13.30 Uhr: Brand in der Telegrafenstraße - Busse werden umgeleitet

Wermelskirchen. Die Feuerwehr Wermelskirchen musste am Sonntagmittag zu einem kleinen Feuer in der Telegrafenstraße ausrücken.

Da die Straße zur Brandbekämpfung gesperrt ist, fahren die Busse stattdessen über den Brückenweg. Die Haltestelle Rathaus entfällt für die Linien 260, 263, 265, 266, 270 und 271 ersatzlos. Das teilte die RVK mit.

Wie lange die Sperrung andauert, ist unklar. kab

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