Wermelskirchen-Dabringhausen

Brand eines Dachstuhls: Bewohner können sich retten

Die Wehrleute brauchten mehrere Stunden, um Glutnester in der Dachhaut aufzuspüren. Foto: Tim Oelbermann
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Die Wehrleute brauchten mehrere Stunden, um Glutnester in der Dachhaut aufzuspüren.
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Anwohner hatten Rauch bemerkt. Feuerwehr rückt mit Großaufgebot nach Dabringhausen aus.

Wermelskirchen. -acs- Zu einem Dachstuhlbrand kam es am späten Samstagabend in einem Einfamilienhaus an der Südstraße (Ecke Ringstraße) in Dabringhausen. Gegen 22.10 Uhr hatte ein Anwohner die Feuerwehr alarmiert, weil er eine Rauchentwicklung im Garten des Hauses bemerkt hatten.

Die Feuerwehr rückte daraufhin zunächst mit zwei Löschzügen nach Dabringhausen aus. „Als wir aber dort eingetroffen waren, hatten sich Bewohner, die wir draußen antrafen, allerdings noch nicht gesehen und gingen davon aus, dass noch Menschen im Haus sein könnten“, teilt Einsatzleiter Ingo Müller auf Nachfrage mit. Einer der Bewohner hatte bereits selbst versucht, das Feuer zu löschen. Vier Bewohner gebe es insgesamt in dem Haus.

Weil den Helfern nach Eintreffen unklar war, ob Menschenleben in Gefahr waren, orderte sie Einsatzkräfte nach. Zwei weitere Löschzüge der Stadt Wermelskirchen, sowie drei Rettungswagen, unter anderem aus Odenthal und Burscheid, ein Notarzt und die Polizei fuhren daraufhin noch nach Dabringhausen. „Zum Glück stellte sich heraus, dass sich alle vier Bewohner selbstständig aus dem Haus ins Freie retten konnten“, berichtet Müller. „Sie wurden sofort nach unserem Eintreffen in den Rettungswagen untersucht und waren gottlob nicht verletzt.“ Am Sonntag ging es sofort weiter: Die Feuerwehr musste zum Tierheim Wermelskirchen ausrücken.

Zwei Feuerwehrleute beim Einsatz verletzt

Kurz darauf begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung. Wie die Einsatzkräfte mitteilen, ging das Feuer von einem Anbau des Hauses auf das Haupthaus über. Der Dachstuhl des Anbaus stand komplett in Flammen, berichtete Müller. Gegen 23.30 Uhr war die Feuerwehr mit der Suche nach Glutnestern am Haupthaus beschäftigt. Die Feuerwehrleute sind entsprechend noch dabei, das Dach aus Sicherheitsgründen abzudecken. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Haus an der Südstraße für kurze Zeit wegen der Rauchentwicklung unbewohnbar. „Das Gebäude konnten wir aber retten“, sagte Müller in der Nacht zum Sonntag.  

Bei der Menschenrettung verletzten sich zwei Feuerwehrleute leicht durch die starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehrmänner kamen zunächst ins Krankenhaus, konnten es aber noch in der Nacht wieder verlassen. Der Einsatz der Feuerwehr vor Ort endete um 3.30 Uhr.

Wenig später musste die Feuerwehr ans Tierheim ausrücken, um dort zu helfen.

Auch in Remscheid musste die Feuerwehr am Samstag einen Brand löschen.

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