Mobilitätswoche

Wermelskirchen bewegt sich

Das Pedelec-Training ist Bestandteil der Woche.
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Das Pedelec-Training ist Bestandteil der Woche.
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Zur Mobilitätswoche bietet die Stadt gleich vier Aktionen für Bürgerinnen und Bürger an.

Wermelskirchen. Zum zweiten Mal organisiert der Kreis mit den kreisangehörigen Kommunen und lokalen Verkehrsunternehmen Aktionen während der Europäischen Mobilitätswoche (EMW). Vom Malwettbewerb in Grundschulen und Gutscheinen für die Mobilstationen über ein Fahrrad-Kino in Leichlingen bis zu kleinen Dankeschön-Tüten für Menschen, die Fahrrad, Bus oder Bahn nutzen, ist für Groß und Klein etwas dabei.

Die Stadt Wermelskirchen beteiligt sich gleich mit vier Aktionen an der Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September läuft. So bietet etwa der ADFC Rhein-Berg-Oberberg in Kooperation mit der städtischen Stabsstelle Demografischer Wandel eine Fahrrad-Codierungsaktion an und zwar am Samstag, 17. September, von 12 bis 16 Uhr am Wasserturm an der Balkantrasse an. Sind Fahrräder mit einem Code versehen, können sie ihren Besitzern zugeordnet und aufgefundene Räder leichter ihrem Besitzer zurückgegeben werden. Der Service für Radfahrer kostet 10 Euro. Für die Codierung sind der Personalausweis und ein Kaufbeleg, der den rechtmäßigen Erwerb des Rades dokumentiert, mitzubringen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

„Klimaschutz & Mobilität“ ist eine Radtour überschrieben, die ebenfalls unter dem Schirm der Mobilitätswoche stattfindet. Los geht’s am Sonntag, 18. September, um 10 Uhr am Busbahnhof Wermelskirchen, Bahnhofstraße. Die etwa 35 Kilometer lange Radtour führt über Burscheid und Dürscheid durch das Wiehbachtal zum Natur-Gut Ophoven in Opladen. Der Rückweg verläuft auf dem Panorama-Radweg Balkantrasse. Eine Anmeldung für die Radtour, die vom ADFC Rhein-Berg-Oberberg in Kooperation mit dem Kreis und der Stadt Wermelskirchen angeboten wird, ist nicht nötig.

Mobilitätseingeschränkte Menschen werden sich vielleicht über den Rollatortag freuen. Trainiert wird am Sonntag, 18. September, von 13 bis 17 Uhr das Ein- und Aussteigen, Bremsen, Hinsetzen und Aufstehen mit einem Rollator in einem RVK-Bus an der Bushaltestelle, Telegrafenstraße 29-33, in Wermelskirchen. Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, soll das Sicherheitstraining helfen, auch ohne Auto länger eigenständig zu bleiben.

Mit dabei ist auch der Bürgerbus-Verein, der seinen neuen Niederflurbus vorstellt. Auch hier wird ein- und Aussteigen geübt. Außerdem gibt es viele praktische Tipps wie beispielsweise der mitgeführte Rollator sicher verstaut werden kann. Darüber hinaus werden Fragen zur Streckenführung beantwortet und es gibt Beratungen zu den Fahrplänen. Der Besuch des Rollatortags ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden.

Fahren mit dem Pedelec will gelernt sein

Radtouren mit dem Elektro-Fahrrad liegen voll im Trend. Denn durch den Hilfsantrieb können Radfahrerinnen und Radfahrer nicht nur ganz entspannt alle Vorteile eines normalen Fahrrads genießen, sondern sind auch entspannter und flotter unterwegs.

Das sollte allerdings geübt werden und deshalb findet im Rahmen der „Europäischen Mobilitätswoche“ ein Pedelec-Training für eine sichere Fahrt mit dem E-Bike am Montag, 19. September, 10 bis 13 Uhr, auf dem Außengelände von Autohaus Hildebrandt, Berliner Straße 95a, in Wermelskirchen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich bei der Demografiebeauftragten der Stadt, Christiane Beyer, per E-Mail oder unter Tel. (0 21 96) 71 05 39. Mitzubringen sind Pedelec und ein Helm.

c.beyer@wermelskirchen.de

Zwar ist ein Pedelec rein rechtlich als Fahrrad zu betrachten, dennoch gibt es einige Unterschiede zum herkömmlichen Fahrrad. Die starke Beschleunigung, die höhere Grundgeschwindigkeit und höheres Gewicht des Rads sind Faktoren, die von den Fahrenden oft unterschätzt werden, aber das gewohnte Fahrgefühl verändern. Das kann zu Unfällen führen. Hier setzt der Kurs an. Das Projekt „Fit mit dem Pedelec“ ist ein gemeinschaftliches Projekt des Zukunftsnetzwerks Mobilität NRW und der Landesverkehrswacht NRW.

Mehr erfahren

Weitere Aktionen werden von den Kommunen und Verkehrsunternehmen im Zeitraum der EMW durchgeführt. Das detaillierte Aktionsprogramm zur Europäischen Mobilitätswoche finden Interessierte online auf der Internetseite des RBK:

t1p.de/emw

Standpunkt von Anja Carolina Siebel: Brandaktuelles Thema

anja.siebel@rga.de

Das Thema Mobilität ist in aller Munde. Denn allerorten ist ein Umdenken gefragt. Eine sogenannte Mobilitätswende. Weg vom Pkw, hin zu Öffentlichem Nahverkehr, E-Autos und Lasten- oder E-Fahrrädern. Um das alles so zu stemmen, dass es die Umwelt letztlich auch dankt, reicht Umdenken indes nicht. Es bedarf auch einer gewissen Infrastruktur.

Während der Mobilitätswoche wird im Kreis sichtbar, was alles möglich ist. Auch Wermelskirchen beteiligt sich und zeigt, wie viele Themen eigentlich Mobilität ausmachen. Da geht es nicht nur darum, sich fix und möglichst ökonomisch auf den Weg zur Arbeit zu machen. Sondern auch darum, älteren Menschen Chancen einzuräumen, sich gut fortbewegen zu können.

Aber vor allem geht es darum: Alternativen zum Auto können viel Spaß machen, sowohl im Alltag als auch in der Freizeit. Dank E-Mobilität sogar auch hier bei uns im Bergischen Land.

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