Gebühren

Weniger Hunde als im Jahr 2020

Im Frühjahr 2021 hatte der Wermelskirchener Hegering die sprunghaft gestiegene Anzahl der Hunde bestätigt.
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Im Frühjahr 2021 hatte der Wermelskirchener Hegering die sprunghaft gestiegene Anzahl der Hunde bestätigt.

In den „Corona-Jahren“verzeichnet die Stadt Wermelskirchen noch einen deutlichen Anstieg bei der Haltung.

Von Stephan Singer

Hatte es in der Zeit der Corona-Lockdowns auch in Wermelskirchen noch einen deutlicher Erhöhung der Hunde-Zahl gegeben, setzt sich diese Entwicklung im Jahr 2022 offenbar nicht fort. Das zeigen zumindest jüngste Zahlen, die die Stadt Wermelskirchen auf Anfrage unserer Redaktion jetzt vorlegt.

Demnach lag zum Stichtag 31. Dezember 2022 die Anzahl der bei der Stadtverwaltung zur Hundesteuer angemeldeten und veranlagten Hunden bei 3174. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag blieb die Menge der Fellnasen im Laufe des vergangenen Jahres damit nahezu unverändert, denn Ende 2021 waren es 3172 Hunde, was eine deutliche Steigerung zum 31. Dezember 2020 ausmachte, an diesem Stichtag lebten lediglich 3057 Hunde in Wermelskirchen – also 115 weniger, wie Susanne Jakstait aus der Kämmerei der Stadt zurückblickt.

Sie erläutert: „Eine Staffelung bei der Besteuerung nach Größe des Hundes erfolgt nicht. Lediglich über die Rasse kann unter bestimmten Voraussetzungen die steuerliche Veranlagung als ‚gefährlicher Hund‘ erfolgen.“ Die Hundesteuer ist in Wermelskirchen seit 2020 unverändert (siehe Info-Kasten).

Im Frühjahr 2021 hatte der Wermelskirchener Hegering die sprunghaft gestiegene Anzahl der Hunde bestätigt und festgestellt, dass vermehrt Fellnasen im Wald unterwegs seien : „Problematisch sind die vielen Corona-Hunde, die im Wald unangeleint unterwegs sind und deren Halter den Eindruck vermitteln, als hätten sie keinen Plan“, bedauerte damals Hegering-Schriftführerin Simone Koch. Derartige Beobachtungen und Begegnungen hätten sie und ihr Ehemann in ihrem Revier mehrfach machen müssen.

Der durch Corona ausgelöste Haustier-Boom sei zwar real, aber viel zu sehr „hochgepusht“ worden, sagte unlängst der Betriebsleiter des Wermelskirchener Tierheims, Günter Leuerer, im Gespräch mit unserer Redaktion: „Auch wir haben während Corona zwar eine Zunahme an Vermittlungen bemerkt, aber ‚Corona-Rückkehrer‘ haben wir kaum. Das kommt daher, dass wir sorgfältig arbeiten und bei der Vermittlung von Tieren gewissenhafte Halter finden.“

Nachfüllen der Hundekot-Beutel übernimmt der Betriebshof

Wie der Wermelskirchener Tiefbauamtsleiter Harald Drescher auf Nachfrage beschreibt, gibt es im Stadtgebiet „seit vielen Jahren“ Hundekot-Beutel-Spender: „Aufgrund der vielen Nachfragen zu diesem Thema haben wir bereits vor etwa vier Jahren auch auf der städtischen Website eine digitale Karte erstellt“, sagt Drescher. Dieses sogenannte Geografische Informationssystem (GIS) liste nicht nur die rund 20 Hundekot-Beutel-Spender auf, sondern: „Es gibt auch zu jedem Standort ein Foto, wo genau sich die Beutel-Spender befinden.“

Die Betreuung und das Nachfüllen der Hundekot-Beutel-Spender sei in Wermelskirchen eine Aufgabe des Städtischen Betriebshofs, sagt Harald Drescher: „Die Mitarbeiter überprüfen die Spender regelmäßig.“ Als Hilfsmittel für Hundehalter gibt es eine Karte, auf der die Standorte von Hundekotbeutel-Spendern verzeichnet sind. Die Geokarte ist über die Website der Stadt Wermelskirchen oder folgendem Link abrufbar:

https://t1p.de/r4mm

Gebühren

Die Hundesteuer wird gestaffelt nach der Anzahl der gehaltenen Tiere berechnet: Wird ein Hund gehalten, muss der Halter 83 Euro pro Jahr berappen, sind es zwei werden jährlich 101 Euro pro Hund fällig – bei drei oder mehr Hunden sind es dann schon insgesamt 119 Euro.

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