Ein wenig Eigenverantwortung ist machbar

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Türkis-blaues Wasser und lange Sandstrände – aus dem ersehnten Herbstferien-Urlaub wird wohl für viele aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr nichts. Stattdessen steigen die Infektionszahlen, und zeitgleich naht die Erkältungs- und Grippesaison. Nicht nur die Gesundheitsämter stellt das vor große Herausforderungen, sondern vor allem auch die Hausärzte, die der erste Ansprechpartner für Patienten mit entsprechenden Symptomen sind. Ein Tee mit Minze oder Ingwer hilft eben nicht immer gegen Symptome. Kein Wunder also, dass sie eindringlich zur Grippeimpfung raten. Denn mit einer solchen Prävention kann praktisch jeder dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem zumindest nicht durch schwer an der Influenza-Grippe erkrankte Personen überlastet wird. Mehr denn je kommt es jetzt auf das Verantwortungsbewusstsein und den gesunden Menschenverstand eines jeden an. Denn auch mit den inzwischen allgemein bekannt sein dürfenden Hygieneregeln – Händehygiene, Mund-Nasenschutz und Abstand – kann schon einiges zum Gelingen eines weitgehend gesunden Miteinanders beigetragen werden. Es ist eigentlich nicht besonders schwer, sich während eines Besuchs im Supermarkt nicht im Gesicht herumzuprockeln oder mit Erkältungssymptomen das Haus für einige Tage nicht zu verlassen. Es muss sich eben nur jeder daran halten. Und daran hapert es oftmals. Viele mögen derzeit nicht einsehen, dass es eben angezeigt ist, sich an bestimmte Regeln strikt zu halten, um dann auf der anderen Seite wieder mehr persönliche Freiheiten genießen zu können und andere nicht unnötig zu gefährden. Es geht eigentlich nur um ein wenig Rücksichtnahme und Eigen- beziehungsweise Fremdverantwortung. Das sollte machbar sein.

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Sorgenkinder der Corona-Pandemie sind unter anderem die Schulen. Das sieht auch die örtliche CDU-Fraktion so und schlug für die jüngste Sitzung des Stadtrats vor, die Klassenzimmer mit so genannten CO2-Ampeln zu bestücken. Die sollen anzeigen, wann die Qualität der Raumluft nachlässt und gelüftet werden muss. Die Verwaltung will deren Einsatz, vor allem im Hinblick auf Kosten und Nutzbarkeit, jetzt prüfen. Das kann aber nicht alles sein. Vor allem ist es bitter, dass Bund und Länder die Kommunen, was die Gesundheitsprävention in Schulen und Kitas betrifft, derart im Regen stehen lassen. So gibt es auch in Wermelskirchen immer noch Schulgebäude, in denen es gar nicht möglich ist, vernünftig und regelmäßig zu lüften. Die Hilfestellung ist entsprechend mau. Und ausbaufähig. Das hat auch die schlechte Ausstattung beim Homeschooling im Frühjahr deutlich gezeigt. Da geht auf jeden Fall noch mehr.

SSV-Dhünn bekommt Zuschuss für Mehrzweck-Gebäude.

Stadt hüllt sich zum Eifgen-Ausbau in Schweigen.

anja.siebel @rga-online.de

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