Mammutbaum

Weihnachtsbaum: Kreis sieht keinen Handlungsbedarf

Am 6. Januar war ein Ast im Mammutbaum abgebrochen.

Es wird zeitnah kein  Gutachten zum Zustand des Naturweihnachtsbaums geben. Das bestätigt Birgit Bär, Pressesprecherin der Kreisverwaltung in Bergisch Gladbach, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Demnach ist das Abbrechen des großen Astes, das für Furore und Sorgen um die Gesundheit des Mammutbaumes gesorgt hatte, auf das besondere Wachstum des Astes an der Bruchstelle zurückzuführen, erläutert Birgit Bär: „Daher besteht aktuell kein weiterer Handlungsbedarf. Rein vorsorglich wird der Baum noch auf Totholz überprüft, welches dann gegebenenfalls entfernt wird.“

Zum Hintergrund sagt die Sprecherin der Kreisverwaltung, die für das Naturdenkmal zuständig ist: „Unser Baumgutachter aus Wermelskirchen hat sich mit einem Spezialisten, der bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein Gutachten zu dem Baum erstellt hatte, intensiv ausgetauscht. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass der Baum gut vital und seinem Alter entsprechend in einem guten Zustand sei.“

Der Riesen-Ast war am Abend des Dreikönigtages unvermittelt aus dem Naturweihnachtsbaum gebrochen. Daraufhin hatte die Wermelskirchener Baumpflege-Fachfirma von Frank Rheinwald im Auftrag des Kreises den verbliebenen Astrest vom Stamm des über 150 Jahre alten Mammutbaumes gesägt, weil Bruchstücke herabzufallen drohten (wir berichteten).

„Die Gefahr, die durch den abgebrochenen Ast entstanden war, ist mittlerweile behoben“, stellt Birgit Bär fest und betont, dass sich der Kreis selbstverständlich intensiv kümmere: „Der Baum steht auf unserer Sorgfaltsliste. Um die weitere Entwicklung des Baumes im Blick zu halten, beabsichtigt die Untere Naturschutzbehörde, in einigen Monaten noch mal ein allgemeines Gutachten zu beauftragen.“ -sng-

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