Wechsel des Pfarrers an der Spitze des Presbyteriums

Wechsel an Presbyteriumsspitze: Pfarrer Manfred Jetter (links) und Pfarrer Dr. Volker Lubinetzki.
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Wechsel an Presbyteriumsspitze: Pfarrer Manfred Jetter (links) und Pfarrer Dr. Volker Lubinetzki.

Volker Lubinetzki übernimmt Posten von Manfred Jetter.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. In stürmischen Zeiten wechselt die Spitze des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen: Pfarrer Volker Lubinetzki tritt die Nachfolge von Pfarrer Manfred Jetter an. Rund 5000 Gemeindeglieder gehören zur Evangelischen Kirchengemeinde. „Hinter uns liegen Zeiten großer Herausforderungen“, sagt Manfred Jetter zur Stabübergabe, „und vieles davon wird uns auch in die Zukunft begleiten.“

Als Jetter vor rund zwei Jahren das Präses-Amt übernahm, da hatte gerade die Pandemie begonnen. „Wir wussten überhaupt noch nicht, wohin es gehen würde“, sagt er. Weil das Presbyterium mit 25 Mitgliedern nicht so kurzfristig zusammenkommen und entscheiden konnte, wie der Alltag es erforderte, gründete die Gemeinde ein „Krisenstäbchen“ – mit Vertretern der Ausschüsse und mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden. „So waren wir während der Pandemie weiter handlungsfähig und konnten schnelle Entscheidungen treffen“, sagt Jetter. Geschlossene Kirchen und Gemeindehäuser. Die Absage aller Veranstaltungen. Der Wunsch, weiterhin als Gemeinde zu bestehen – zu feiern und zu beten und Seelsorge zu leisten. Und dann die langsame Rückkehr in eine neue Normalität. „Das waren echte Herausforderungen für unsere Gemeinde“, sagt Jetter. Dazu kam die Flut, die in Unterburg die Kirche und das Gemeindehaus unter Wasser setzte. „Und doch haben wir erlebt, dass auch Gutes entstanden ist“, sagt Jetter.

Die Ökumene in Wermelskirchen rückte zusammen: Evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden überlegten gemeinsam, wie sie die Menschen erreichen können und gingen für gemeinsame Veranstaltungen auf die Straße – zuletzt als Russland die Ukraine überfiel und zu ökumenischen Friedensgebeten am Rathaus eingeladen wurde. Und in Unterburg entstanden kreative Ideen, um die Kirche lebendig zu halten.

In den nächsten zwei Jahren wird es Volker Lubinetzkis Aufgabe sein, diese Arbeit zu leiten. „Ich habe keine Visionen oder irgendein Wahlprogramm“, sagt er, „der Alltag stellt uns genug Aufgaben.“ Die Landeskirche hat den Gemeinden ein Klimaschutzprogramm aufgegeben.

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