IG Bau warnt vor Mangel an Ü 65-Wohnungen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 84 800 anwachsen – das sind 30 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 31 Prozent (2017: 23 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen. „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen im Kreis ist für die rasant wachsende Generation Ü 65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Mehmet Perisan, Bezirksvorsitzender der IG Bau Köln-Bonn. Er spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß.

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