Action

Wakeboarder flitzen im Freibad übers Wasser

Mit Tempo und Speed: Im Freibad Dabringhausen war das Teilnehmerfeld international gemischt. Sogar aus Australien ist der Weltmeister angereist. Fotos: Elias El Ghorchi
+
Mit Tempo und Speed: Im Freibad Dabringhausen war das Teilnehmerfeld international gemischt. Sogar aus Australien ist der Weltmeister angereist.

Zum dritten Mal lädt „Infinite“ ins Freibad ein – mit internationaler Beteiligung.

Von Stephanie Licciardi

Auch die kleinen Besucher hatten ihren Spaß und tobten sich auf dem Wasser aus.

In diesem Jahr hatten die Veranstalter der Infinite Gap Session mit dem bergischen Wetter wirklich Glück. Wakeboard-Profis sowie 16 Amateure und Nachwuchstalente des Infinite e.V. zeigten bei bestem Sommerwetter vor etwa 700 Besuchern ihr Können. Wakeboard, vergleichbar mit Snow- oder Skateboard – allerdings zu Wasser – ist seit Jahren das Hobby des Infinite-Vorsitzenden Daniel Wurm. „Wakeboard ist mehr als nur ein Sport, es ist ein Lifestyle.“

Seit 2015 wird die Wakeboard-Anlage im Freibad betrieben. „Das Projekt ist weltweit einmalig“, erzählt Daniel Wurm. „Denn diese Anlage hier ist fest installiert.“ Der Verein veranstaltet den Wettkampf bereits zum dritten Mal in Dabringhausen.

Diesmal haben sich die Organisatoren gleich mehrere Stars der Szene ins Boot bzw. auf die Bretter geholt. Neben dem Dabringhausener Marc Weyer sind Doppelweltmeister Aaron Gunn aus Australien, Nick Schäfers, Jascha Wonka und Frijtof Schulz mit am Start.

Gucken, staunen,anfeuern: Die Zuschauer nahmen bei bestem Wetter Platz.

Aus dem bayrischen Landshut ist Vorjahressieger Alexander Aulbach angereist. Seit fast zwölf Jahren ist der Profi dem Sport verfallen. „Ich gebe den anderen Teilnehmern Tipps, wie sie bestimmte Moves oder Runs einfacher hinbekommen“, so Aulbach. „Aber der Ehrgeiz ist da, mir den Titel gemeinsam mit dem Team wiederzuholen“, bekennt er lächelnd.

Ob Grabs, Salti oder Drehungen (Rolls), die Boarder geben Vollgas. Die Konkurrenz ist groß. Jeder versucht den anderen mit Tricks zu überbieten und die Jury vom sportlichen Talent zu überzeugen. „Aber nur auf dem Wasser herrscht Konkurrenz“, erklärt Teilnehmer Tobias Dammith. „Sobald die Bretter abgeschnallt sind, geht es um den Spaß und das Miteinander.“

In Dreierteams treten die Teilnehmer gegeneinander an

WAKEBOARDING 

SPORT In den 80er Jahren wurde Wakeboarding, eine Mischung aus Wasserski und Wellenreiten, in den USA erfunden und ist mittlerweile eine beliebte Sportart in Deutschland. Das Wakeboard ist ein 111 bis 147 Zentimeter langes und 38 bis 50 Zentimeter breites Brett, das an die Füße geschnallt wird. Wer mag, kann den Wakeboard-Ferienkurs im Freibad Dabringhausen besuchen, der mittwochs und donnerstags von 19 bis 21 Uhr für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten wird. Infos, www.infinite-camp.com.

In Dreierteams treten die Teilnehmer gegeneinander an. „Im Vorfeld wurden die Teams zusammengewürfelt“, erklärt Wurm. „Je ein Profi und zwei Amateure.“ Mit Hilfe einer Art Seilbahn werden die Sportler mit satten 29 bis 32 Stundenkilometer knapp achtzig Meter durch die Becken, die mit einer Rampe verbunden sind, gezogen. Frauen können´s auch! Als einziger weiblicher Wakeboader nimmt Anne Freyer an der Gap Session teil. Im „Team grün“ mit Jan Gnerlich und Jim Lobsien zeigt die junge Frau, was sie drauf hat. „Es ist cool, dabei zu sein.“ Wakeboard sei eher ein männerdominierter Sport, so Wurm, aber Freyer beweist, dass sie die Rolls und Sprünge beherrscht. Und gelohnt hat sich der Einsatz am Ende, denn mit ihrem Team landet Freyer auf Platz 3.

700 Besucher bestaunen Wakeboard-Profis

 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi
 © Elias El Ghorchi

Ganz vorne mit knappem Sieg: das Team um Lokal-Matador Weyer Der „self-made“-Pokal mit Vereinslogo der diesjährigen Infinite-Gap-Session ging an das „Team weiß“ um Mike Hilgers, Rien van der Pas und Marc Weyer.

Team hellblau erkämpft sich den zweiten Platz

Standpunkt von Melissa Wienzek

Das „Team hellblau“ um Nick Schäfers, Björn Geisert und Michael Kretschmer landete ganz knapp auf Platz 2. Nach der Siegerehrung stieg dann anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins zu den Beats der DJs von Wildmixsoundparty die Aftershow-Party.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Mediziner sieht sich „an der Front“
Mediziner sieht sich „an der Front“
Mediziner sieht sich „an der Front“
Zehn weihnachtliche Fragen an Marion Lück
Zehn weihnachtliche Fragen an Marion Lück
Zehn weihnachtliche Fragen an Marion Lück
Stadt will Impfaktionen im Rathaus starten
Stadt will Impfaktionen im Rathaus starten
Stadt will Impfaktionen im Rathaus starten
Herbert Reul hat keine Zeit zu verlieren
Herbert Reul hat keine Zeit zu verlieren
Herbert Reul hat keine Zeit zu verlieren

Kommentare