Auszeichnung

Wakeboarder bekommen Heimatpreis

Wolfgang Craen, Marc Weyer (v.l.) und Reiner Aug nahmen die Preise von Marion Lück entgegen. Foto: Siewert
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Wolfgang Craen, Marc Weyer (v.l.) und Reiner Aug nahmen die Preise von Marion Lück entgegen.

Platz zwei und drei heimsten „Miteinander in Dabringhausen“ und der Bürgerbusverein ein

Von Peter Klohs

Der 5. Dezember ist nicht ein Tag wie so viele andere im Jahr. Es ist vielmehr Jahr für Jahr der Internationale Tag des Ehrenamtes. Ganz bewusst hat sich die Stadt Wermelskirchen für diesen Tag entschieden, um den erstmalig in der Stadt vergebenen Heimatpreis zu verleihen. Bürgermeisterin Marion Lück hatte vor einigen Wochen bereits dazu eingeladen.

Der Heimatpreis ist Bestandteil eines Förderprogramms des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Ziel dieses Preises ist es, Initiativen und Projekte zu fördern, die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft stärken.

Am Samstagnachmittag verlieh Bürgermeisterin Marion Lück nun den Heimatpreis. Die Jury, betonte sie, setzte sich aus jeweils einer Vertreterin oder einem Vertreter der im September neu in den Wermelskirchener Rat gewählten Parteien zusammen.

„Insgesamt haben wir 13 Bewerbungen erhalten“, freute sich die Bürgermeisterin und legte Wert auf die große Themen-Bandbreite der Bewerber, die aus den Bereichen Sport, Gemeinwohl, Nachbarschaftshilfe, Tierwohl, Kultur und Selbsthilfe stammen. Während der Feierstunde im Bürgerzentrum an der Telegrafenstraße wurden alle Bewerber mit einem kurzen Porträt vorgestellt.

„Die Preisträger zu ermitteln, war für die Jury nicht einfach.“

Marion Lück, Bürgermeisterin

„Die Preisträger zu ermitteln, war für die Jury nicht einfach“, gab Marion Lück zu. „Alle Bewerber hätten wegen ihres beispielhaften und ehrenamtlichen Einsatzes einen Preis verdient. Aber es hilft ja nicht: Es gibt nur drei Preise zu verteilen.“

Den 3. Preis, verbunden mit einer Zuwendung von 1000 Euro, erhielt der Bürgerbusverein Wermelskirchen e. V., dessen 1. Vorsitzender Wolfgang Craen stellvertretend für alle seine Kollegen die Auszeichnung entgegennahm. Die Fahrerinnen und Fahrer gehören selbst zur Corona-Risikogruppe und halten trotz der Pandemie den Bürgerbusverkehr in der Stadt aufrecht. Im Frühjahr hatten sie für einige Wochen den Betrieb eingestellt.

Der Verein Miteinander in Dabringhausen, der unter Beteiligung von Jung, Alt, Groß, Klein, von Familien und Vereinen – kurz, von der halben Stadt – ein leerstehendes Fachwerkhaus an der Altenberger Straße, den Markt 57, zu einem lebendigen Ort der Begegnung umgestaltete, erhielt den 2. Preis und 1500 Euro Preisgeld dazu. Geschäftsführer Reiner Aug nahm den Preis erfreut entgegen.

Infinite e. V. hieß der Gewinner des ersten Preises von 2500 Euro, der gleichzeitig zur Beteiligung am Heimatpreis auf Landesebene berechtigt. Der Infinite-Wakepark im Freibad Dabringhausen hat in den vergangenen Jahren den Sprung von einer verrückten Idee – Wakeboardfahren im Freibad – zu einer etablierten Sportstätte vollzogen.

Die Wakeboardfahrer sind immer vor und nach der Badesaison im Freibad aktiv und stellen dort auch Kurse und Partys auf die Beine. Der Vorsitzende des Vereins, Marc Weyer, dankte der Stadt herzlich. Seine Chancen, auch beim Landeswettbewerb gut abzuschneiden, sind als gut zu bezeichnen.

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