Schließung

Waffel-Häuschen wird zum Besuchermagnet

Seit April verkaufte die Kirchengemeinde Waffeln. Der hübsche Stand wurde an den Wochenenden zum Besuchermagnet. Foto: Domenica Holtkamp
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Seit April verkaufte die Kirchengemeinde Waffeln. Der hübsche Stand wurde an den Wochenenden zum Besuchermagnet.

Am Sonntag öffnete der Stand an der Balkantrasse zum letzten Mal. Das Geld fließt in die Gemeinde.

Von Domenica Holtkamp

An einer kleinen Holzhütte inmitten der idyllischen Balkantrasse konnten die vorbeikommenden Gäste eine kleine Pause einlegen und sich eine warme Waffel gönnen. Dank des guten Wetters und der milden Temperaturen durften sich die ehrenamtlichen Waffelverkäufer am Sonntag über viele Besucher freuen. Organisiert wurde der Verkauf von der evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus, deren engagierten Helfer jedes Wochenende und an jedem Feiertag nach dem Gottesdienst ihre Freizeit zur Verfügung stellten.

Wie eine Oase mitten im Grünen erscheint die kleine Holzhütte den Besuchern. Eine Schrift in Regenbogentönen lädt zur Pause ein. Viele Wanderer und Radfahrer kennen mittlerweile den Waffelstand und lassen es sich nicht nehmen, auf ihrem Weg dorthin noch einen Abstecher zu machen. Manche Besucher kommen sogar aus Leverkusen oder Wuppertal und der Waffelstand gehört mittlerweile zu ihrem festen Ziel.

Viele halten nach dem Gottesdienst am Waffelstand noch einen Plausch

„Nach dem langen Weg ist es schön, hier sitzen zu dürfen“ sagt eine Besucherin aus Opladen. Unter die Gäste mischen sich auch Kirchenbesucher, die gerne nach dem Gottesdienst einen kleinen Plausch bei einer Tasse Kaffee und einer leckeren Waffel halten. Neben den Waffeln können die Gäste auch Würstchen sowie warme und kalte Getränke kaufen.

Um den Stand ansprechend zu gestalten, ließ sich die Gemeinde von Schreiner Uwe Apmann und Gärtner Jürgen Dicke unterstützen, die ihre Dienste unentgeltlich zu Verfügung stellten.

Mit dem Erlös aus dem Waffelverkauf können gleich mehrere Projekte unterstützt werden. Ein Teil des Geldes wird für die jüngeren Gemeindemitglieder investiert. „Wir möchten dieses Jahr unter anderem die Räume, in denen die Jugendtreffen stattfinden, ein bisschen aufhübschen“ erklärt Rosi Fischer. Sie hilft jeden Sonntag bei Auf- und Abbau und sorgt dafür, dass genug Helfer vor Ort sind. „Es ist zwar ein zeitaufwendiges Projekt, aber es bereitet viel Freude“ erzählt Fischer, die gedanklich schon bei der nächsten Veranstaltung ist: „Am ersten Advent sind wir mit Glühwein hier. Und der Posaunenchor wird ein Konzert geben. Das wird bestimmt schön.“

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