Für Menschen in Afghanistan

VVV Dhünn spendet 4000 Euro für Flüchtlingsinitiative

Spendenübergabe in Dhünn: Christian Döring und Frank Jäger (v. r.) vom VVV übergaben 4000 Euro an Dorothea Hoffrogge von der Initiative „Willkommen in Wermelskirchen“.
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Spendenübergabe in Dhünn: Christian Döring und Frank Jäger (v. r.) vom VVV übergaben 4000 Euro an Dorothea Hoffrogge von der Initiative „Willkommen in Wermelskirchen“.

Kirmes-Erlös geht an „Willkommen in Wermelskirchen“

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. Erst feiern, dann spenden: Nach der großen, erfolgreichen Kirmes in Dhünn übergaben Frank Jäger und Christian Döring vom Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Dhünn nun eine Spende an die Initiative „Willkommen in Wermelskirchen“. 4000 Euro waren in den Spendentöpfen während der Kirmes zusammengekommen, das Geld soll nun Menschen in Afghanistan zugutekommen.

„Als wir im Frühjahr die Kirmes vorbereiteten, hatte gerade der Krieg in der Ukraine begonnen“, erinnert sich Frank Jäger, VVV-Vorsitzender. Schon damals sei ihm klar gewesen: „Wir können in diesen Zeiten nicht einfach feiern, als ob nichts wäre.“ Und auch Christian Döring, Kassierer des VVV, betont: „Es gibt so viel Elend auf der Welt und es ist uns wichtig auch an den guten Tagen an die anderen zu denken.“

Also kam der VVV mit den Vereinen ins Gespräch, ob der Erlös der Kirmes in diesem Jahr nicht für die Flüchtlingsinitiative gespendet werden könne. Die Vereine reagierten zurückhaltend: Nach der Corona-Pause seien auch die eigenen Töpfe leer, die Kirmes sei ein willkommener Anlass, um etwas Geld einnehmen zu können. „Also suchten wir eine andere Möglichkeit und beschlossen, dass wir während der Kirmes sammeln“, erzählt Frank Jäger. Im Gottesdienst, beim Trecker-Trekken oder bei der Tombola der Freikirchlichen Gemeinde: An vielen Stellen im Dorf konnten die vielen Besucher, Spenden für den guten Zweck zurücklassen. Auch die Vereine spendeten Teile ihres Erlöses. Am Ende lagen dann 4000 Euro in der Spendenbox. Frank Jäger suchte damals den Kontakt zu André Frowein. „Es war uns wichtig, dass das Geld dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird“, sagt Jäger. Frowein stellte den Kontakt zu Dorothea Hoffrogge von der Initiative „Willkommen in Wermelskirchen“ her. Sie hatte ein besonderes Anliegen: Für die Geflüchteten aus der Ukraine kämen aktuell viele Spenden zusammen, erzählte sie. Dafür sei die Initiative sehr dankbar.

Mehl und Öl für 5000 Euro gekauft

Währenddessen gebe es aber andere Projekte, die in Vergessenheit geraten würden – wie etwa in Afghanistan. Dort unterstützt die Initiative ein Projekt, bei dem Mehl und Öl zum Brotbacken gekauft werden. „In Afghanistan kämpfen die Menschen nackt gegen den Hunger“, sagt Dorothea Hoffrogge. Ein Geflüchteter, der inzwischen in Wermelskirchen lebt, habe den Kontakt in das afghanische Dorf hergestellt. „In diesen Tagen wird Mehl und Öl für 5000 Euro eingekauft“, erzählt Dorothea Hoffrogge, „wir sind für die Spende aus Dhünn sehr dankbar.“

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