Die Woche

Veranstalter beweisen Mut in der Pandemie

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anja.siebel@rga.de

Die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Kallen, klönen, tanzen, lachen und in Gemeinschaft lustig sein. Wie haben wir das vermisst. Jetzt ist es – zumindest eingeschränkt wieder möglich. Viele Veranstaltungen finden wieder statt – unter anderem heute die Musiktour. Die Veranstalter haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um trotz Pandemiebedingungen daraus eine runde Sache zu machen. Und doch gab es wieder einige, die in den sozialen Netzwerken grummelig ihren Unmut kundtaten. Zunächst passte es einigen nicht, dass die Organisatoren die 2-G-Regel bei der Musiktour gelten lassen wollten, dann wiederum beschwerten sich andere, dass sie ihre Karten unter 2-G-Bedingungen gekauft hatten, sich die Veranstalter nun aber doch für die 3-G-Regel entschieden hatten. Wie Andrea Strunk, die die Musiktour zusammen mit Dirk Götz organisiert, versichert, seien die Änderungen aufgrund der angepassten Coronaschutzverordnung entstanden. Und das ist ja irgendwie auch nachvollziehbar. Gefeiert wird nun heute trotzdem. Ein mutiger Schritt der Veranstalter, der aber auch zu vertreten ist. Denn mit Hilfe der 3-G-Regel und strenger Einlasskontrollen können die Regeln eingehalten werden – zum Schutz der Veranstalter, aber vor allem zum Schutz der Teilnehmenden. Erfreulich ist, dass die Musiktour trotz der schwierigen Lage offenbar gut angenommen wurde. Rund 2000 Karten sind bereits verkauft. Und heute Abend an der Abendkasse gibt es auch noch welche. Kurzentschlossene haben also noch die Chance mitzufeiern.

Immer mehr Veranstaltungen werden aufgrund der wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen derzeit abgesagt. Das Konzert der Mainzer Hofsänger zum Jubiläum des Männergesangvereins Dhünn zum Beispiel oder der karnevalistische Frühschoppen von Tura Pohlhausen. Nachvollziehbar, denn viele haben Bedenken, sich jetzt in eine Situation mit vielen Menschen zu begeben. Wichtig wäre deshalb jetzt, dass so viele Menschen wie möglich geimpft sind. Dass die Gesundheitsminister aller Länder nun fordern, die Auffrischungsimpfung für alle zu ermöglichen, ist deshalb ein guter und wichtiger Schritt. Schließlich werden jene, die sich partout nicht impfen lassen wollen, höchstwahrscheinlich sowieso nicht erreicht. Und mit der Booster-Impfung haben dann wenigstens die anderen einen sichereren Schutz. Bleibt zu hoffen, dass diese vierte Welle ein vor allem in den Krankenhäusern weniger belastend wird als die im vorigen Winter. Und dass sich spätestens bei den Eierfärbe-Aktionen zu Ostern die Situation wieder normalisiert hat.

TOP Wichtig: Medizinerin eröffnet neue Hautarztpraxis.

FLOP Mehr als ein Lausbuben-Streich: Ladesäule in Dhünn beschädigt.

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