Unternehmen helfen der Ukraine mit 55 000 Euro

Die Geschäftsführer der Dönges GmbH & Co. KG und der Wetec GmbH & Co. KG haben für die Ukraine gespendet: Wolfgang Schulz (v. l.), Ken Schmidt, Thomas Pletsch. Foto: Dönges GmbH & Co. KG
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Die Geschäftsführer der Dönges GmbH & Co. KG und der Wetec GmbH & Co. KG haben für die Ukraine gespendet: Wolfgang Schulz (v. l.), Ken Schmidt, Thomas Pletsch.

Wermelskirchener Systemlieferanten spenden für Krisenregion

-axd- Die Nachrichten und Bilder, die das Bergische seit etwa zwei Wochen aus der Ukraine und ihren Nachbarländern erreichen, haben auch die Verantwortlichen von Dönges und der Schwesterfirma Wetec erschüttert und berührt, teilt das Unternehmen mit. Deshalb habe für die drei Geschäftsführer schnell festgestanden, dass sie – wie schon bei der Flutkatastrophe im Juli vergangenen Jahres – die Menschen vor Ort durch Sach- und Geldspenden unterstützen wollen. Auch die Mitarbeiter haben Spendeninitiativen gestartet.

„Das, was in der Ukraine geschieht, steht im Widerspruch zu unseren Werten.“

Thomas Pletsch, Geschäftsführer

In den langen Unternehmensgeschichten von Dönges und der Schwesterfirma Wetec ist es selten, dass die Verantwortlichen öffentlich politisch Stellung bezogen haben“, heißt es in einer Mitteilung. Im Falle des Kriegs von Russland gegen die Ukraine haben die Wermelskirchener jedoch, ohne zu zögern, Flagge gezeigt: Kaum rollten die ersten Panzer, erstrahlten in den sozialen Medien die Firmenlogos von Dönges und Wetec in den ukrainischen Nationalfarben. „Wir setzen uns seit Jahrzehnten aktiv und mit vollem Engagement für den Zivilschutz ein und dafür, Menschen in Not zu helfen, und Schaden von ihnen abzuwenden. Das, was derzeit in der Ukraine geschieht, steht im krassen Widerspruch zu unseren Werten“, erklärt Thomas Pletsch, einer der drei Geschäftsführer beider Unternehmen und Urenkel des Firmengründers Johann Dönges.

Deshalb sei für die drei Geschäftsführer sofort klargewesen, dass sie auch über das Symbolische hinaus helfen werden. Insgesamt 55 000 Euro haben Dönges und Wetec für verschiedene Hilfsorganisationen gespendet, die sich in der und für die Ukraine engagieren. Im Mittelpunkt stand dabei mit jeweils 15 000 Euro an „SOS Kinderdörfer“ und „Unicef“ die Hilfe für vom Krieg betroffene Kinder. Außerdem gingen 20 000 Euro an die „Aktion Deutschland hilft“ sowie 5 000 Euro an die „Feuerwehrhilfe Ukraine“. Hinzu kamen einige Sachspenden an Hilfsorganisationen aus den Lagerbeständen des Unternehmens. „In diesem Bereich können wir allerdings nur noch eingeschränkt helfen, weil einige Produkte aus unserem Programm für den Katastrophenschutz derzeit einfach im Markt nicht mehr zu beschaffen sind“, berichtet Ken Schmidt, ebenfalls Geschäftsführer von Dönges und Wetec.

„Wir merken aber schon, dass die Lieferketten insgesamt durch die Situation belastet sind“, berichtet Wolfgang Schulz, Gründer von Wetec und dritter Geschäftsführer beider Unternehmen.

Die Geschäftsführer sind zuversichtlich, dass der Krieg in der Ukraine den Geschäftsbetrieb vorläufig nicht nennenswert belasten wird. „Wir sind stolz auf unser Team und freuen uns, dass viele Kolleginnen und Kollegen auch in ihren Abteilungen Spendenaktionen für die Ukraine durchgeführt haben“, sagt Thomas Pletsch.

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