Um die Ehre: Sie kickern, knobeln, darten und schlagen Nägel ein

Gut gelaunt stellten sich 16 Teams dem Jux-Vierkampf mit Nägeleinschlagen, kickern, Dart spielen und knobeln. Foto: Theresa Demski
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Gut gelaunt stellten sich 16 Teams dem Jux-Vierkampf mit Nägeleinschlagen, kickern, Dart spielen und knobeln.

16 Teams stellten sich beim Vierkampf im Markt 57 in Dabringhausen

Von Theresa Demski

Kaum hat Heiko Cürlis am Samstagabend die Auslosung der Teams erledigt, sind am Holzstamm die ersten Hammerschläge zu hören. Vier Nägel, zwei Teams, ein Holzstamm: Geschlagen wird selbstverständlich mit der dünnen Seite des Hammers. Wer den Nagel als erstes versenkt, holt einen Punkt für das Team. Die Stimmung ist ausgelassen. „Wir wollen einfach einen schönen Abend haben“, sagt Heiko Cürlis und dann lacht er: „Aber natürlich sind die Teams auch ehrgeizig.“

 Bereits im vergangenen Jahr hatten 34 Teilnehmer in 16 Teams den modernen Vierkampf im Markt 57 in Dabringhausen absolviert. Auch im dritten Corona-Jahr freuen sich die Teams über die Gelegenheit für einen geselligen Abend. Die 16 Startplätze waren schnell vergeben. Sogar Teams aus Dhünn seien dieses Jahr dabei. Der Vierkampf in der Kneipe habe sich wohl rumgesprochen. „Wir fangen früh an, weil wir für den Wettkampf Zeit brauchen“, sagt Cürlis gegen 18 Uhr. Rund sechs Stunden hat das Vergnügen im vergangenen Jahr gedauert. „So lange werden wir auch heute um den Titel kämpfen“, sagt Cürlis.

 Das Prinzip ist schnell erklärt: Jeder der 16 Mannschaften wird während der Auslosung ein Gegner zugelost. In der ersten Runde absolvieren die Teams mit ihrem zugelosten Gegner dann alle vier Disziplinen – vom Kickern über das Knobeln, Dart und das Einschlagen der Nägel. Für jedes gewonnene Spiel bekommen die Teams einen Punkt. Die erfolgreichsten acht Mannschaften ziehen in die zweite Runde ein. Die Sieger qualifizieren sich dann für die Finalrunden.

Während die Teilnehmer nun schon mit etwas Übung die Aufgaben bestreiten, übernehmen die ausgeschiedenen Mannschaften das Anfeuern. Mittendrin hat sich „Bridemaker“ Jörg Michels einen Platz gesucht. Er hat von dem ungewöhnlichen Wettkampf in der Kneipe gehört – und dann nicht nur seine Teilnahme angekündigt, sondern für das Siegerteam auch ein Gin-Tasting in der Anzugkultur spendiert. Außerdem teilen sich die Plätze eins bis drei das Startgeld als Gewinn. „Vor allem geht es aber um die Ehre“, fügt Heiko Cürlis noch an und lacht.

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