Rhombus-Gelände

Tuning-Fans lassen Motoren heulen

Mit der Botschaft „It‘s tuning, not racing“ war das Team um Lukas Zecher (3.v.l.) schon 2021 auf dem Rhombus-Gelände vertreten.Nun gibt es am kommenden Sonntag eine Neuauflage.
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Mit der Botschaft „It‘s tuning, not racing“ war das Team um Lukas Zecher (3.v.l.) schon 2021 auf dem Rhombus-Gelände vertreten.Nun gibt es am kommenden Sonntag eine Neuauflage.

Rhombus-Gelände: „It’s tuning, not racing“ erwartet am Sonntag 300 teils international bekannte Fahrzeuge.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Schillernde Sonderlackierungen glänzen in der Sonne. In strahlendem Chrom können sich die Besucher spiegeln. Die Fahrwerke mancher Autos sind so tief gelegt, dass sie auf einer normalen Straße mit Ecken, Kanten oder Schlaglöchern überhaupt nicht bewegt werden könnten. Das sind nur einige der aufgemotzten und aufgebrezelten Aspekte, auf die sich interessierte Auto-Fans am Sonntag, 21. August, 10-18 Uhr, auf dem Rhombus-Gelände freuen können. Erstmals veranstaltet das „It’s tuning, not racing“-Team um Lukas Zecher ein Tuningtreffen in Wermelskirchen. Die Organisatoren erwarten rund 300 Fahrzeuge und rechnen mit mindestens 600 Besuchern. Sollte das Wetter mitspielen, könnte letztere Zahl sogar untertrieben sein, wie die Erfahrung ähnlicher Veranstaltungen zeigt.

Lukas Zecher und seine Mitstreiter, die im vergangenen Jahr bereits einen Container auf dem Rhombus-Gelände an der B 51 mit der appellierenden Aufschrift „It’s tuning, not racing“ platziert hatten, stellen alle ihre Aktionen in den Dienst ihrer Kernbotschaft „Tuning ja, illegale Straßenrennen nein“. Dabei sind die Organisatoren nicht zuletzt im Internet aktiv: Sie produzieren kürzere Clips und lange Filme, um ihre Botschaft via Social Media zu vermitteln – ebenso wie das Treffen am Sonntag, 21. August, stets verbunden mit dem Hashtag „#againstillegalstreetraces“.

„Unsere Show nennen wir ­‚Dream-Builds‘. Dabei zeigen die Besitzer ihre Fahrzeuge, stellen ihre Umbauten daran vor und berichten, warum sie Tuning-Fans sind, aber keine Raser“, blickt Lukas Zecher auf die Veranstaltung aus, denn: „Wir wollen klarstellen, dass nicht hinter jedem Lenkrad eines getunten Fahrzeugs auch ein Raser sitzt.“

Für spezielles Flair bei den „Benzin-Gesprächen“ sorgen weltweit bekannte Tuning-Fahrzeuge, die die Organisatoren für das Treffen in Wermelskirchen gewinnen konnten: „Zum Beispiel der BMW Z1 von Frank Sauerland, der Mercedes 190E EVO II Fake von Falk Jordan, den ersten 350Z ‚Rocketbunny‘ Europas von Jan Pelegrin, ‚The Blue Lady‘ 350 von Steven Allendorf und den Skoka Ocativia von Thomas Schwenken. Diese Fahrzeuge waren schon international unterwegs und zeigen Tuning auf höchstem Niveau“, sagt Zecher.

Zudem gibt es ein Fotostudio für die Autos im „Bunker“ des Rhombus-Areals. Für musikalische Unterhaltung sorgen die DJ‘s Caspar und Phil M. „Außerdem produzieren wir einen hochwertigen Film zur Rückschau auf die Veranstaltung mit den wichtigsten Highlights, den man nachher auf Youtube sehen kann“, kündigt Lukas Zecher an: „Zudem haben wir Gäste eingeladen, die legale Rennen auf dafür vorgesehenen Strecken organisieren, extremes aber legales Tuning betreiben und zeigen und erklären, wie legales Tuning geht.“

„It´s tuning, not racing“ spricht sich gegen illegale Rennen aus

„It’s tuning, not racing“ ist ein digitales Medien- und Veranstaltungsprojekt zur Verhinderung von illegalen Straßenrennen und Raserei. „Gleichzeitig möchten wir aber für legales und verkehrssicheres Tuning begeistern. Wir arbeiten an verschiedenen Projekten mit Hilfe von szene- und jugendnaher Prävention“, erläutert Lukas Zecher. Dies werde erreicht mit Hilfe von Bewegtbildproduktionen wie Kurzfilmen, Musikvideos oder Shows und Veranstaltungen für Fahrzeugtreffen mit Vorbildern für verkehrssicheres und legales Tuning sowie Podiumsdiskussionen, um Ziele wie Gesetzesänderungen zu diskutieren oder anzuregen.

Der Eintritt kostet für Besucher zwei Euro, eine „Driver’s Card“ (Besitzer mit Fahrzeug) kostet 15 Euro. Tickets gibt es unter:

t1p.de/ubbm0

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