Feier

Trecker knattern, blubbern und bollern

Die Trecker-Fans genießen den Anblick und Sound der historischen Maschinen in Eipringhausen.
+
Die Trecker-Fans genießen den Anblick und Sound der historischen Maschinen in Eipringhausen.

Löschgruppe Eipringhausen bat zum Sommerfest.

Von Stephan Singer

Ob Hanomag, Porsche, Eicher, Fendt, Deutz oder Steyr – am Wochenende knatterte, bollerte und blubberte es rund um Eipringhausen gewaltig. Nach drei Jahren konnte die Löschgruppe Eipringhausen der Freiwilligen Feuerwehr Wermelskirchen endlich wieder zum Treckertreffen mit Sommerfest, das traditionell eigentlich alle zwei Jahre stattfindet, an das Gerätehaus und auf die Eipringhauser Felder einladen.

„Wir sind alle sehr froh, dass es wieder möglich ist“, freute sich der stellvertretende Gruppenführer Max Lietzau. Das gelte für die ehrenamtlich Engagierten aus 20 aktiven Feuerwehrleuten, sechs Helfern aus der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr sowie Freunden und Familien: Insgesamt 50 emsige Händepaare machten das Fest möglich.

Aber genauso galt es für die Teilnehmer und Besucher, die sich vor allem am Samstag bei sommerlichem Wetter in Eipringhausen einfanden. „Die Resonanz ist doch toll – überall schwirren Besucher herum, und gut 120 Trecker fanden den Weg hierher“, stellte Max Lietzau fest.

Der stellvertretende Gruppenführer hatte mehr zu tun, als die federführende Organisation des Wochenendes: Auch eine Löschübung leitete der 33-jährige Sankt-Florians-Jünger. Dazu hatten die Brandbekämpfer auf einem Feld eine Holzkonstruktion mit einem Giebeldach in einen Container platziert und angezündet. Als das Löschfahrzeug mit lautem Sirenengeheul auf den Festplatz gefahren kam, hatte das Feuer das trockene Bau-Nadelholz schon heftig zum Knistern und Knacken gebracht – die Hitze war für die im großen Halbkreis umstehenden Besucher spürbar.

Alter Porsche-Diesel gehörte zu den Hinguckern

Ein alter Porsche-Diesel „Standard“-Traktor mit Remscheider Kennzeichen in passendem Feuerwehr-Rot gehörte zu den zahlreichen historischen Hinguckern auf der Wiese, auf der vom kleinen Rasentraktor bis zur modernen Zugmaschinen alles vertreten war.

Ebenfalls dabei: Max Westerfeld aus Dabringhausen mit seinem Drei-Zylinder-Fendt „Farmer 2DE“, Baujahr 1968. „Dieser Traktor stammt von meinem Opa“, sagte der 20-Jährige: „Unsere Generation muss diese alten Maschinen jetzt am Laufen halten, damit sie überdauern.“ Natürlich sei in den vergangenen Jahren der Wert von Oldtimer-Traktoren im Originalzustand immens gestiegen – von beispielsweise 2500 auf 12 500 Euro, aber: „Ein Verkauf kommt für mich überhaupt nicht in Frage – die Traktoren sollen noch 40 Jahre laufen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Wenn das Vollzeithobby zum Beruf wird
Wenn das Vollzeithobby zum Beruf wird
Wenn das Vollzeithobby zum Beruf wird
Dämmerschoppen bringt Menschen zusammen
Dämmerschoppen bringt Menschen zusammen
Dämmerschoppen bringt Menschen zusammen
Ein Waldspaziergang im Herbst
Ein Waldspaziergang im Herbst
Ein Waldspaziergang im Herbst
Senioren halten sich fit
Senioren halten sich fit
Senioren halten sich fit

Kommentare