Verkehr

Vollsperrung Stumpf/Kreckersweg: Es kann nur eine weite Umfahrung geben

Die Sperrung der L 101 schlägt hohe Wellen. Teile Wermelskirchens fühlen sich regelrecht abgeschnitten. Archivfoto: Udo Teifel
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Die Sperrung der L 101 schlägt hohe Wellen. Teile Wermelskirchens fühlen sich regelrecht abgeschnitten. Archivfoto: Udo Teifel

Beigeordneter Thomas Marner zur Vollsperrung Stumpf/Kreckersweg.

Wermelskirchen. Die geplante Vollsperrung der Landstraße 101 für drei Monate ab Ende Juni zwischen Stumpf und Kreckersweg im ersten Schritt schlägt hohen Wellen. Davon berichtete Friedel Burghoff (CDU) im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Selten hätten ihn so viele Anrufe auf einen Schlag erreicht, sagte Friedel Burghoff und gab zu bedenken: „Die Leute gehen da hart heran. Eltern wissen nicht, wie sie ihre Kinder zur Schule bringen sollen.“

Fahrbahndecke wird ausgekoffert, um Frostschutz zu gewährleisten

Die Sperrung erfolgt durch den Landesbetrieb Straßen.NRW, der die Fahrbahndecke der Landesstraße zwischen Stumpf und Dreibäumen in drei Bauabschnitten saniert. Bei dieser Maßnahme geht es nicht um den Bau eines dringend benötigten Fahrradweges. Vielmehr soll die Fahrbahndecke ausgekoffert werden, um den nötigen Frostschutz in Zukunft zu gewährleisten.

Während des ersten Bauabschnitts zwischen Stumpf und Kreckersweg ist der Raum Dabringhausen inklusive Emminghausen quasi vom übrigen Wermelskirchen abgeschnitten – einzige Alternativroute ist der Weg über K 18 und B 51, also via Tente und Hilgen. „Der erste Bauabschnitt hat nur eine weite Umfahrung – das ist nicht zu ändern“, konstatierte der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Thomas Marner, in der Sitzung: „Die K 15 wäre eh keine Alternative, weil die Brücke an der Neuemühle sowieso nicht für Erntefahrzeuge oder Busse zugelassen ist.“ Wegen dieser Brücke, die erst in 2023 vom Kreis saniert werden soll, ist die K 15 für Kraftfahrzeuge gesperrt. -sng-

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