Talsperren verhinderten wohl Schlimmeres

Einschätzung des Wupperverbands

-ate- Mit seinem Talsperrensystem hat der Wupperverband nach eigenen Angaben noch größere Schäden vermieden. Der Abfluss dieser Anlagen sei so gesteuert worden, dass diese Wassermassen nicht mit den größten Flutwellen aus den Wupper-Nebenflüssen zusammentrafen. So habe der Wupperverband die Höhepunkte der Flutwellen zumindest abflachen können, berichtete Vorstand Georg Wulf gestern. Damit habe man die Überflutung weiter Teile von Wuppertal-Elberfeld und -Barmen vermeiden können.

Auch in anderen Bereichen wären die Schäden nach seiner Einschätzung sonst „noch gravierender“ ausgefallen. Die Ankündigung des Wupperverbandes, er werde große Wassermengen aus der Wuppersperre bei Radevormwald ablassen, hatte am Mittwochabend für große Unruhe an den flussabwärts liegenden Wupperufern gesorgt. Denn verbunden damit war die Warnung davor, sich in der Nähe des Flusses aufzuhalten. Manch ein Anlieger hatte vermutet, das Ablassen habe die Flutwellen in Unterburg oder in der Leichlinger Innenstadt noch vergrößert. Man habe den Wasserablauf aber so gesteuert, dass er nicht mit den größten Wellen aus den Nebenbächen der Wupper zusammengetroffen sei. Wulf: „Es ist uns gelungen, die größten Peaks zu dämpfen.“ Dies gelte sowohl für die Wellen oberhalb als auch unterhalb der Stauseen, berichtete der Talsperren-Fachmann des Wupperverbandes, Thorsten Luckner. Richtig war es nach seinen Angaben auch, ab Montag Wasser aus den Talsperren abzulassen, um Stauraum für das durch den Starkregen ankommende Wasser frei zu halten. Man habe angemessen reagiert, erklärte Wulf. Für solche Wassermassen gebe es keine Vorausberechnungen.

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