SV 09-Fußballer freuen sich aufs Training

Henning Weber, Udo Höltgen und Fritz Schmitz (v. l.) mit den Sanitätskoffern. Foto: Anja Carolina Siebel
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Henning Weber, Udo Höltgen und Fritz Schmitz (v. l.) mit den Sanitätskoffern.

Förderverein überreichte den Fußballern drei Sanitätskoffer

Von Anja Carolina Siebel

Ein Stückchen Normalität gestern im Dönges-Eifgen-Stadion. Henning Weber, Vorsitzender des Fördervereins von SV 09/35 und Udo Höltgen, der dem Verein seit Jahren verbunden ist, überreichten Jugendleiter Fritz Schmitz drei Sanitätskoffer. „Die brauchten wir dringend, denn die alten waren echt in die Jahre gekommen“, berichtete Fritz Schmitz. Er hatte sich deshalb an Henning Weber gewandt.

Und der pflegt immer noch gute Kontakte zu Udo Höltgen, dem ehemaligen Inhaber der Bergischen Apotheke. „Wir haben ihn als Apotheker ja früher immer Miracolix genannt“, scherzte Weber. Und „Miracolix“ hilft seinem alten Verein immer gern aus, wenn es um die Beschaffung von medizinischem Material geht. Bereits vorigen Sommer hatte er die Vereinskabinen mit Desinfektionsmittel bestückt.

In den Koffern sind überwiegend Verbandsmaterial, Augenkompressen, Kühlung für verstauchte Knöchel. „Wichtig ist, dass wir am Rande des Spielfeldes Wunden erstversorgen können“, erklärte Fritz Schmitz. Denn gerade beim Fußball seien aufgeschürfte Knie oder Ellbogen natürlich keine Seltenheit.

Zur Seltenheit sind derzeit aber gemeinsame Trainingseinheiten geworden. Wegen der Corona-Pandemie konnten sich die jungen Fußballer jetzt seit Monaten nicht zum Training treffen. „Spiele sind ja sowieso tabu, aber unseren Jugendlichen fehlen natürlich vor allem die Trainingsstunden, das Treffen auf dem Platz“, sagte Fritz Schmitz.

Umso mehr würden sich Trainer und Spieler freuen, dass zumindest das Training mit reduzierter Spielerzahl ab kommenden Montag wieder stattfinden kann. „Warten wir mal ab, wie lange wir das durchziehen können“, ist Schmitz indes wenig optimistisch. „Denn die Infektionszahlen schnellen ja wieder nach oben – und ab einer kreisweiten Inzidenz von 100 dürfen Kontaktsportarten auch im Freien nicht mehr stattfinden.“ Dabei, betonte der Jugendleiter, sei das Training für die Kinder und Jugendlichen wichtig: „Die drehen am Rad, weil sie seit Monaten keinen Sport machen konnten.“

Suche nach Sponsoren bleibt ein großes Thema

Auf die Suche nach Sponsoren hatten sich die Förderer des Vereins bereits im Sommer gemacht. Sie waren sich aber auch damals schon darüber einig, dass gerade diese Suche in den nächsten Monaten und Jahren ein großes Thema bleiben wird. „Wir haben als Verein noch keine gravierenden Probleme“, räumte damals Edgar Müller vom Vorstand ein, „Aber natürlich sind die Firmen zurückhaltender in der Krise geworden.“ Henning Weber ergänzte: „Es kommt jetzt mehr und mehr darauf an, auf sportlicher Ebene Leistung und Qualität zu zeigen.“ Und das wollen sie möglichst bald wieder tun.

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