Sturm: Feuerwehr verzeichnet zehn Einsätze

Bei Stürmen wie in der Nacht zum Donnerstag sind die Wehrleute im Dauereinsatz. Symbolfoto: Feuerwehr
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Bei Stürmen wie in der Nacht zum Donnerstag sind die Wehrleute im Dauereinsatz. Symbolfoto: Feuerwehr

Stadt sperrt vorübergehend die Friedhöfe – Für heute Abend ist ein neues Tief angekündigt

Von Anja Carolina Siebel

Feuerwehrchef Holger Stubenrauch zog nach der Nacht, in der Sturmtief Ylenia über das Bergische gezogen war, eine recht entspannte Bilanz: Zehn Einsätze verzeichnete die Feuerwehr bis zum Donnerstagmittag. „In Wermelskirchen war es vergleichsweise ruhig“, sagt Stubenrauch. Bis zum Donnerstagmittag mussten die Einsatzkräfte zwischen 4 und 12 Uhr zehn Mal ausrücken. Meist waren umgestürzte Bäume der Grund, die zu Behinderungen auf den Straßen, vor allem im Berufsverkehr, führten: um 4.30 Uhr etwa in Buchholzen, danach an der Albert-Einstein-Straße, an der Ecke Pilghauser Straße/Eichholzer Straße, in Markusmühle sowie in Schwarze Delle und kurz darauf in Ellinghausen im Kirchweg. Die Markusmühle wurde aufgrund des Einsatzes am Morgen von der Polizei gesperrt, ebenso wie der Kirchweg. „Ab 7 Uhr morgens nahm die Einsatzdichte deutlich ab“, berichtet Stubenrauch auf Nachfrage.

Aus Sicherheitsgründen sperrte die Stadt indes alle städtischen Friedhöfe für den Donnerstag. „Wir haben einen sehr großen Baumbestand auf den Friedhöfen und es könnte durchaus passieren, dass bei dem starken Wind, der für den Tag noch angekündigt ist, Äste herunterfallen“, erklärte Tiefbauamts-Chef Harald Drescher die Vorsichtsmaßnahme.

Ob die Friedhöfe weiterhin gesperrt werden, entscheide sich noch“, sagt Stadtsprecherin Kathrin Kellermann. Denn: Schon für den Freitagabend ist ein weiteres Sturmtief mit dem klangvollen Namen „Zeynep“ angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst rät deshalb derzeit dringend davon ab, im Wald spazieren zu gehen. Aufgrund der vielen geschädigten Waldbäume im Bergischen sei die Gefahr für Spaziergänger bei Sturm zu groß.

Wetterdienst warnt vor herabstürzenden Gegenständen

Der Wetterdienst gibt indes folgende Hinweise auf mögliche Gefahren: Durch den Sturm können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Es ist wichtig, unbedingt auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände zu achten. Am besten ist, sich während eines Sturms von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen fernzuhalten und im Haus zu bleiben. Im Haus sollten alle Fenster und Türen geschlossen werden. Außerdem gilt: Gegenstände im Garten oder auf der Terrasse bitte sichern und bei Sturm auf Waldspaziergänge verzichten.

Holger Stubenrauch blickt recht gelassen auf den weiteren angekündigten Sturm: „Wir sind gewappnet und gehen wie bisher vor. Insgesamt sind wir froh, dass wir im Vergleich zu anderen Städten bisher glimpflich davonkamen.“

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