Unwetter

Sturm: Feuerwehr verzeichnet 22 Einsätze

An der Schule Hünger knickte ein Baum ab und stürzte auf ein Nebengebäude. Verletzt wurde dabei niemand. Foto: Doro Siewert
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An der Schule Hünger knickte ein Baum ab und stürzte auf ein Nebengebäude. Verletzt wurde dabei niemand.

Einsatzkräfte rückten vor allem wegen umgestürzter Bäume aus.

Von Anja Carolina Siebel und Katharina Birkenbeul

Sturmtief Hendrik zog am Donnerstag über den Rheinisch-Bergischen Kreis und sorgte für insgesamt 22 Feuerwehreinsätze. Rund um 6 Uhr am Donnerstagmorgen ging es Schlag auf Schlag bei der Wermelskirchener Feuerwehr. Vor allem umgestürzte Bäume und Äste machten den Wehrleuten und auch den Bürgern zu schaffen.

Laut dem stellvertretenden Feuerwehrchef und Einsatzleiter Ingo Müller hieß es ab sechs Uhr früh bei der Feuerwehr: Meldeknöpfe besetzen. „Das bedeutet: Die Leitstelle in Bergisch Gladbach nimmt die Notrufe entgegen und sendet uns dann ein Fax mit den betreffenden Einsatzstellen“, erklärt Müller.

Insgesamt 18 Fahrzeuge und 33 Einsatzkräfte waren am Donnerstag zur Stelle. Für die Wehrleute war wegen der Sturm-Vorhersage schon am Vortrag klar gewesen, was vermutlich auf sie zukommen könnte. Und das war einiges.

Am Donnerstagvormittag stürzte etwa ein Baum des Friedhofs auf der Berliner Straße auf ein geparktes Fahrzeug – zum Glück ohne Personenschaden. In Hünger fiel ein Baum auf das Nebengebäude der dortigen Grundschule. „Die Lage dort ist aber stabil“, beruhigt Müller.

Am Nachmittag war dann noch in Herrlinghausen die Fahrbahn überflutet. Auch dorthin musste die Feuerwehr noch ausrücken.

Auch nach dem Sturm können beschädigte Bäume, angerissene oder lose Äste gefährlich werden oder weitere Schäden verursachen. Da öffentliche Wege und private Wälder und Gärten häufig dicht beieinander liegen, erinnerte am Nachmittag die Kreisstraßenmeisterei die Besitzer daran, Bäume und Sträucher nach dem Sturm auf mögliche Schäden hin zu überprüfen. Diese sind dafür verantwortlich, dass keine schweren Hölzer auf öffentliche Verkehrsflächen fallen können.

Außerdem kam es zu einre Vollsperrung: Auf der Kreisstraße 18 in Wermelskirchen-Dabringhausen, im Bereich Dortenhof in Richtung Engerfeld, war zwischenzeitlich wegen umgestürzter Bäume vollgesperrt.

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